Während der Testwochen im Februar und März auf Sardinien hat Tim Gajser besonders das Fahrwerk seiner Werks-Honda weiter verbessern können. Die Sessions halfen ihm, das Setup besser zu verstehen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Nach den Vorsaisonrennen ahnte ich schon, dass ich in dieser Saison schnell und konkurrenzfähig sein werde", erklärte Tim Gajser nach seinem überzeugenden Doppelsieg im russischen Orlyonok. "Aber dass es dann so gut läuft, hatte ich selbst nicht gedacht", gestand der Slowene.
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Die Basis für seinen Erfolg war das Vertrauen in die eigene Leistung und das Material. "Ich konnte einfach ich selbst sein, habe mich nach dem verpatzten Start zum zweiten Lauf nicht beirren lassen und habe mein Ding durchgezogen", erklärte der 24-Jährige. Der coronabedingten Zwangspause konnte Gajser dann auch auch eine positive Facetten abgewinnen: "Die Vorbereitung war einfach noch viel besser als sonst. Letztes Jahr haben wir ein komplett neues Motorrad bekommen und mussten sehr viele unterschiedliche Teile testen. Dieses Jahr haben wir zwar auch von Showa einige neue Teile bekommen, aber wir hatten von der letzten Saison schon eine gute Basis. Wir konnten uns besonders auf die Abstimmungsarbeit am Fahrwerk konzentrieren."
"Früher haben wir nicht mehr viel geändert, sobald ich mich auf dem Motorrad wohlgefühlt habe", erklärt Gajser. "Ich hatte immer die Sorge, dass es wieder schlechter wird. Aber irgendwie fehlte mir auch etwas. Wir hatten noch nie so viel Zeit zum Testen wie dieses Jahr, als wir im Februar und März auf Sardinien waren. Dort haben wir einen wirklich guten Schritt nach vorne gemacht. Das war auch für mich selbst erhellend, weil ich das Fahrwerk nach diesen umfangreichen Tests viel besser verstanden habe."
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Gajser führt die MXGP-WM mit einem Vorsprung von 10 Punkten an und startet nächste Woche in Matterley Basin mit dem 'redplate' des WM-Führenden.
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