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Ducati bereitet sich für 2010 vor

Am 5. Februar testen die grossen MotoGP-Teams in Sepang. Unterdessen werden konkrete Sparmassnahmen geplant – sogar bereits für 2010.

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Am 5. Februar beginnen die grossen MotoGP-IRTA-Tests in Sepang mit allen namhaften Teams. Nur Kawasaki wird fehlen. Denn nach dem offiziellen Rückzug des Werksteams arbeitet Teammanager Michael Bartholemy fieberhaft daran, die bisherige Truppe mit einem Sparbudget in die WM schicken zu können.

Yamaha präsentiert das Fiat-Team mit Rossi und Lorenzo am 2. Februar virtuell auf www.motogp.com. Eine richtige Pressekonferenz erspart sich die Yamaha-Werksmannschaft – erste Folge der Wirtschaftskrise.

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Auch bei Honda wird gespart. Die Honda Racing Corporation hat das Rennbudget für 2009 drastisch gekürzt. In der "All Japan Superbike Championship" tritt HRC nur noch mit Kundenteams auf, auch die Teilnahme am prestigereichen Acht-Stunden-Rennen von Suzuka am letzten Juli-Wochenende wird den Satelliten-Teams überlassen. Die HRC-Manager waren sauer, weil der Veranstalter "Mobility Land" den wichtigeren Rennen in Donington (MotoGP) und Brünn (Superbike-WM) terminlich nicht ausweichen wollte.

Auch bei Ducati wird gespart. Es sollen dadurch die Kosten für die MotoGP-Kundenteams gesenkt werden. "Ohne private Teams kann die WM nicht überleben", ist sich Projektleiter Livio Suppo bewusst. Wir tun alles, um die Materialkosten für die Teams Onde 2000 und Pramac geringer als geplant halten zu können." Claudio Domenicali, Managing Director von Ducati Corse, schiesst gar nichts mehr aus. "Wenn sich die Krise verschlimmert, muss man eines Tages sogar über eine Zusammenlegung von MotoGP und Superbike nachdenken. Obwohl das eine sehr schwierige Angelegenheit wäre", ist sich der Italiener bewusst.

Inzwischen macht sich Ducati-Motorenzauberer Ing. Filippo Preziosi bereits Gedanken über 2010. Dann sollen in der MotoGP-Klasse die Ersatzmaschinen verboten werden, die Werksfahrer wie Casey Stoner und Nicky Hayden müssen dann (Vorbild ist die Formel 1) mit demselben Motor zwei bis drei Grand Prix bestreiten. Bei einem vorzeitigen Wechsel soll eine Strafe fällig werden. "Halbe WM-Punkte zum Beispiel", verriet Domenicali kürzlich in der neuen Wochenzeitschrift SPEEDWEEK. Um diese Massnahmen durchsetzen zu können, muss Ing. Preziosi die Motoren wesentlich standfester machen. Die Laufzeit soll für 2010 statt 600 bis 800 km auf das Doppelte erhöht werden.

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