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Pol Espargaró hat Red Bull-KTM vor zwei Jahren im Regen von Valencia mit Platz 3 das erste Podium in der "premier class" beschert. Und nach der gestrigen Pole-Position wollte er endlich den ersten Sieg in der "premier class" erobern. Doch das Suzuki-Ducati mit Mit und Rins erwies sich in Valenca als unantastbar.
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Trotzdem strahlte der 29-jährige Spanier nach seinem dritten vierten Platz in diesem Jahr wie selten zuvor, denn er rückte in der Fahrer-WM von Rang 9 auf Platz 7 vor und kam damit seinem Saisonziel ziemlich nahe. Vor der Saison hatte sich der unumstrittene KTM-Teamleader einen Platz unter den Top-5 oder Top-6 vorgenommen. "Ja, ich bin zufrieden und glücklich", frohlockte Pol Espargaró. "ich bin entspannt, denn ich weiß, ich habe 100 Prozent gegeben, ich könnte mich deshalb nicht besser fühlen. Die schlimmsten Augenblicken habe ich vor dem Start erlebt. Als die Sonne rauskam und der Belag wärmer wurde, mussten wir uns beim, Vorderreifen zwischen dem Hard und dem Medium entscheiden. Wir waren unentschlossen. Ich dachte kurz an Barcelona, wo ich den harten Vorderreifen genommen habe und dann gestürzt bin. Wir haben trotzdem mit dem 'Hard' gepokert, und er hat perfekt funktioniert. Ich konnte beim Bremsen zu den Suzuki aufholen. Aber sie hatten mit dem Medium ein etwas besseres Turning. Das ist die Stärke ihrer Bikes, diesen blauen Raketen. Wir hätten nicht mehr tun können. Unser Team hat überragende Arbeit geleistet; as Motorrad war sehr konkurrenzfähig. Wir haben heute keine Fehler gemacht."
Suzuki kam besser aus den Kurven raus, die KTM machte beim Bremsen immer wieder einiges wett. "Ja, das ist die Art und Weise, wie diese unterschiedlichen Motorräder funktionieren. Sie haben ihre Stärken, wir haben andere. Wir müssen uns immer bemühen, die Stärken unserer KTM an jedem einzelnen Wochenende optimal zu nutzen – bis zum Maximum! Für die Gegner vor uns war heute der Medium-Vorderreifem besser, weil sie damit schneller einlenken und früher Gas geben konnten. Wir müssen uns auf die Stärken beim Bremsen konzentrieren, sonst bringen wir keine schnellen Rundenzeiten zustande. Für diese Zwecke haben wir den harten Vorderreifen unbedingt gebraucht. Diese Plan hat wie geplant bis zur Perfektion geklappt. Ich habe auf der Bremse viel riskiert. Das hat sich bezahlt gemacht."
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Die MotoGP-Fahrer fanden nur am Sonntag im Warm-up 20 trockene Trainingsminuten vor. Immerhin hatte KTM eine gewisses Basis-set-up, weil Dani Pedrosa hier kürzlich getestet hat. "Ich wollte solche Verhältnisse, vom Freitag an. Nur Regen, Regen, Regen bis Sonntagfrüh. Das war die ideale Gelegenheit für uns. Ich wusste, wenn das passiert, haben wir die Chance auf ein gutes Rennen, dann kann ich den Jungs bis zum Ende auf den Fersen bleiben.
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Aber wenn die Gegner zweieinhalb Tage Zeit haben, alle Details für das Rennen perfekt abzustimmen, dann haben wir oft Nachteile. Dann sind die anderen Bikes manchmal auf einem anderen Level. Bei Verhältnissen wie an diesem Wochenende macht der Fahrer ein bisschen mehr Unterschied aus. Er muss dann das Bike besser managen. Das ist uns gelungen. Wir haben alles gegeben. Jetzt sind wir belohnt worden. Das macht mich happy."
Team-WM nach 12 von 14 Rennen 1. Team Suzuki Ecstar, 287 Punkte. 2. Petronas Yamaha SRT 205. 3. Ducati Team 194. 4. Red Bull KTM Factory Racing 182. 5. Monster Energy Yamaha MotoGP 159. 6. Pramac Racing 138. 7. LCR Honda 131. 8. Red Bull KTM Tech3, 117. 9. Repsol Honda Team 83. 10. Esponsorama Racing 81. 11. Aprilia Racing Team Gresini 39.
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