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Dakar-Revanche: Der europäische Rallye-Raid-WM-Lauf startet in Portugal
Die weltbesten Offroad-Rennfahrer stehen in Grandola bereit, um mit der Rallye-Raid Portugal den zweiten Lauf der Rallye-Raid-WM (W2RC) nach der strapauiösen Dakar im Januar in Angriff zu nehmen.
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Ausgangspunkt der Rallye ist die zum portugiesichen Distrikt Setuba gehörende Stadt Grandola, etwa 100 Kilometer südlich von Lissabon. gelegen. Die fünf Wertungsprüfungen umfassenden Rallye wird nicht nur in Portugal ausgefahren, sondern biegt für einen Abstecher nach Spanien ab. Die vom Automóvel Club de Portugal organisierte Veranstaltung prägen hohe Geschwindigkeiten und große Schwierigkeitsgerade.
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Nach einem zeremoniellen Start am Dienstag, dem 17. März, steht am Mittwoch die erste Etappe auf dem Programm. Der Auftakt führt über eine 215 Kilometer lange Rundstrecke rund um das Biwak in Grandola. Es folgen vier weitere anspruchsvolle Wettkampftage, die mit der fünften und letzten Etappe am Sonntag dem 22. März, in Loule an der Algarve endet. Insgesamt müssen die Fahrzeuge eine Strecke von 1.320 Kilometern zurücklegen. Das Gelände wechselt zwischen Sand und losem Gestein sowie zahlreichen schnellen Abschnitten über flache Ebenen.
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Nasser Al-Attiyah kehrt zusammen mit seinem Beifahrer Fabian Lurquin nach seinem historischen Erfolg bei der Rallye Dakar 2026 nach Portugal zurück. Mit dem Gewinn seiner sechsten Dakar in der Ultimate-Klasse sicherte der Katarer seinem Arbeitgeber Dacia zudem den ersten Sieg bei der härtesten Rallye der Welt. Die aktuelle W2RC-Saison hat Al-Attiyah somit optimal begonnen und hat deshalb große Chancen seinen vierten Fahrertitel in fünf Jahren zu erlangen.
«Nach einem großartigen Sieg bei der Rallye Dakar liegt unser Fokus darauf, die Führung in der Weltmeisterschaft zu behalten. Das wird nicht einfach, denn die Konkurrenz ist sehr stark», meinte Nasser Al-Attiyah vor dem Start.
Al-Attiyah wird sich schon einer harten Konkurrenz durch seine Sandrider-Teamkollegen Sebastien Loeb und Lucas Moraes stellen müssen. Alle drei Dacia-Piloten haben berechtigt einen Sieg im Fokus.
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Sowohl Loeb als auch Moraes fuhren vor sechs Monaten bei diesem Rennen auf das Podium und bewiesen damit, dass die Rallye-Raid Portugal für das Duo durchaus ein gutes Pflaster ist. Moraes’ Rennsieg war damals für den Brasilianer mitentscheidend, sich im Vorjahr den W2RC-Titel in der Ultimate-Klasse zu sichern. Der Sandrider von Moraes wird vom Eifelaner Dennis Zenz navigiert. Nachdem Ford M-Sport bei der Dakar 2026 hinter Al-Attiyah beide Podiumsplätze belegt hat, verfügt das Team über alle Voraussetzungen, um diese Woche einen Sieg einzufahren. Carlos Sainz wird die Strecke durch Portugal und sein Heimatland Spanien gemeinsam mit seinem Beifahrer Landsmann Dani Oliveras in Angriff nehmen. Ebenfalls am Steuer eines Ford Raptor T1+ wird Mattias Ekström sein. Der Schwede liegt derzeit in der Gesamtwertung der W2RC 21 Punkte hinter Al-Attiyah. Auch Toyota Gazoo Racing schickt zwei Fahrer nach Portugal, die sich im vorderen Feld der Rallye behaupten wollen. Seth Quintero hat aktuell sein Debüt im ARA National Championship (quasi US-Rallye-Meisterschaft) absolviert. Sein südafrikanischer Teamkollege Henk Lategan will seinen zweiten Platz bei der letztjährigen Rallye-Raid-Portugal noch übertreffen. Mit der Startnummer 1 startet die 2025-Dakar-Sieger Yazeed Alrajhi zusammen mit seinem deutschen Navigator Timo Gottschalk mit einem Overdrive Toyota Hilux. Die diesjährige Dakar hatte das Duo nach noch nicht völlig auskurierten Rückverletzungen nach einem Vorjahresunfall noch vorzeitig aufgeben müssen.
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Der Franzose Mathieu Serradori, der bei der Dakar mit seinem Zweirad-betriebenen Century einen Tagessieg herausfahren konnte, ist für ein überraschendes Topergebnis gut. Nicht in Portugal dabei ist das X-raid Mini-Team.
Insgesamt sind 30 Ulimate-Autos am Start, darunter auch der Pseudonym-Österreicher Mark Mustermann mit einem Ford Raptor.
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Defender Rally will die Stock-Kategorie erneut dominieren, genau wie vor zwei Monaten bei der Rallye Dakar. Rokas Baciuska liegt dank seines Dakar-Sieges am Steuer seines Defender Dakar D7X-R in der W2RC-Wertung deutlich in Führung. Zu seinen größten Konkurrenten um einen erneuten Triumph in dieser Woche zählt mkit dem Wüstenhaudegen sein Teamkollege Stephane Peterhansel. Die Rallye-Raid Portugal in dieser Woche markiert einen Neuanfang für den ehemaligen Dakar-Sieger in der Motoradkategorie, Matthias Walkner. Die Teilnahme des Österreichers an dieser Rallye ist ein wichtiger Meilenstein in seiner Karriere um sich nach seiner schweren Verletzung wieder im großen Motorsport zu etablieren. Der zweifache Rallye-Raid-Weltmeister wird in der SSV-Klasse mit einem Can-Am Maverick X3 XRS Turbo RR an den Start gehen.
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