Nur einen Tag nach seiner eindrucksvollen Vorstellung bei den Rennen zur Tourist Trophy überlebte Michael Dunlop einen Zwischenfall mit einem Jet-Ski nur knapp.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Seinen wohl größten Schreck erlebte Michael Dunlop abseits der Rennstrecke. Der 25-jährige Nordire, der heuer bei der Tourist Trophy auf der Insel Man vier seiner fünf Rennen gewonnen hatte, und ein enger Freund konnten nach einem Jetski-Unfall im letzten Moment etwa einen Kilometer vor dem Hafen von Douglas aus der Irischen See gezogen werden.
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"Michael saß am Steuer des Jet-Skis und wir haben herumgealbert als ich meinen Halt verloren habe", schildert Martin Marlow den haarigen Moment. "Ich wollte mich an Michael festhalten, habe ihn aber nur noch am Hals erwischt und wir sind beide ins Meer gestürzt. Beim Versuch wieder auf den Jet-Ski zu kommen, drohte er unter unserem Gewicht zu sinken." Nach über einer Stunde wurde die Situation für die beiden, die bei ihrem Ausflug auf das Tragen einer Schwimmweste verzichtet hatten, ungemütlich. "Die ersten 20 Minuten waren recht witzig, aber nach einer Stunde gerieten wir langsam in Panik. Wir waren zu weit vom Ufer entfernt, als dass wir die Aufmerksamkeit auf uns legen konnten. Außerdem wurde es empfindlich kalt. Ich dachte schon, wir sind verloren."
Ohne es zu wissen in welchem Dilemma Dunlop und Marlow steckten, alarmierten Freunde die Küstenwache, weil sie nicht zur vereinbarten Zeit zurück waren. Nach der gelungenen Rettungsaktion wurden die beiden Schiffbrüchigen von der Hafenpolizei ins Gebet genommen, weil sie sich ohne Rettungswesten und ohne jede Form der Kommunikation ins offene Meer gewagt hatten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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