Max Verstappen sorgt in Suzuka für Schlagzeilen: Journalist muss gehen
Zum Start ins Suzuka-Wochenende sorgt Max Verstappen für Aufregung: Am Anfang seiner Medienrunde stellt der Niederländer klar, dass er erst Fragen beantwortet, wenn ein bestimmter Journalist geht.
Max Verstappen hat in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass er sein Herz auf der Zunge trägt. Der Red Bull Racing-Star sagt, was er denkt, und das hat ihm auch schon Ärger mit den FIA-Regelhütern eingebracht. Darauf reagierte er mit einsilbigen Antworten – und liess keinen Zweifel daran, was er über die Maulkorb-Regeln der FIA denkt.
Umso überraschender wirkte seine Reaktion auf die Anwesenheit eines Journalisten bei seiner Medienrunde in der Hospitality von Red Bull Racing im Fahrerlager von Suzuka. Denn Verstappen erklärte vor der Beantwortung seiner ersten Frage, dass er nichts sage, bis Giles Richards vom renommierten englischen «Guardian» die Runde verlässt. Richards reagierte verwundert, leistete dem Wunsch des vierfachen Weltmeisters aber Folge.
Was war passiert? Richards hatte nach dem WM-Finale von Abu Dhabi die Frage gestellt, ob Verstappen seinen Unfall mit George Russell beim Spanien-GP rückblickend bereue. Denn damit handelte er sich eine Strafe ein, die ihn vom fünften auf den zehnten Rang zurückwarf.
Der Unterschied von neun Punkten hätte Verstappen gereicht, um Champion zu werden. Zu diesem Zeitpunkt der Saison war er allerdings weit davon entfernt, um den Titel mitkämpfen zu können. Erst in den letzten Rennen holte er in seinem deutlich verbesserten GP-Renner auf WM-Leader Lando Norris auf.
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