Charles Leclerc warnt: «Sind nicht so nah dran, wie die Leute denken»
Ferrari konnten in den ersten beiden Grands Prix des Jahres 2 Podestplätze feiern. Dennoch ist sich Charles Leclerc sicher: Die Lücke zu Mercedes ist gross. Kann sie in diesem Jahr geschlossen werden?
Das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton darf sich in diesem Jahr über ein konkurrenzfähigeres Auto freuen. Die beiden Teamkollegen konnten in den ersten beiden Grands Prix des Jahres in Melbourne und China jeweils einen Podestplatz feiern. Beide reihten sich allerdings hinter den beiden Mercedes-Piloten ein, die sich als die grossen Favoriten für den diesjährigen Titel präsentiert haben.
Und die Lücke zum Werksteam der Sternmarke ist gross, wie Leclerc im Fahrerlager von Suzuka vor dem Start des dritten Rennwochenendes betont. «Ich glaube, der Spitzenkampf ist nicht so eng, wie er aussieht, wir sind nicht so nah dran, wie die Leute denken. In den ersten Rennen haben wir einige Duelle an der Spitze gesehen, was natürlich schön ist. Aber wenn man mit diesen Autos bei der Energie etwas danebenliegt, dann verlierst du viel Zeit. Damit hast du die Möglichkeit, die Spitzenreiter zu nerven. Allerdings zeigen sie ihr wahres Tempo, sobald sie freie Fahrt haben.»
«Und dann liegt der Unterschied bei den vier, fünf Zehntelsekunden pro Runde, die wir bereits in den ersten Rennen gesehen haben. Das ist schon ein ganzes Stück. Davon lasse ich mich aber nicht entmutigen. Wir haben ein paar Sachen in der Pipeline, die uns hoffentlich helfen werden. Und wir dürfen es nicht übertreiben, was schnell passiert ist, wenn man in dieser Situation steckt. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren», stellt der Monegasse klar.
Grundsätzlich lässt sich der Rückstand aber noch in diesem Jahr aufholen, ist sich Leclerc sicher. Er verweist auf die grossen Fortschritte, die bei der frühen Entwicklungsphase mit den neuen Autos und Motoren gemacht werden können. «Die Saison ist noch jung, und ich denke, es ist möglich. Allerdings ist es auch eine grosse Herausforderung und alles andere als Einfach. Denn auch Mercedes ruht sich nicht aus und gibt Gas.»
«Alleine mit der Optimierung der Antriebseinheit lässt sich viel erreichen. Ich denke, da liegt der grösste Unterschied zwischen uns und Mercedes. Aber natürlich gibt es auch beim Chassis Bereiche, bei denen wir nachlegen können. Auch wenn ich denke, dass wir ein ziemlich starkes Chassis haben. Beim Motor liegt der grosse Unterschied zu Mercedes», betont der 28-jährige Ferrari-Star.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach