Zusammenarbeit von FIM Europe und Joe Genoud beendet
Mit dem Rennen in Isola del Liri ging nicht nur die diesjährige Berg-EM, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen der FIM Europe und dem Promoter der Serie, dem Schweizer Joe Genoud zu Ende.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Vor drei Jahren wurde auf Initiative des früheren Schweizer Grand-Prix-Piloten Joe Genoud die vor allem in den Sechziger- und Siebzigerjahren sehr populäre Berg-Europameisterschaft wachgeküsst. Mit dem Rennen in Isola del Liri wurde nun die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der FIM Europe und Genoud beendet. "Es tut natürlich immer weh, wenn man sein Kind ziehen lassen muss", sagte der ?Namensgeber der Joe Gnoud Challenge, "aber ich bin glücklich, dass nun die Berg-EM auf gesunden Beinen steht." Wie es in Zukunft mit der ?Serie weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen.
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Bereits vor dem Finale im Südosten Roms hatte sich der 40-jährige Italiener Francesco Curinga aus Badalucco das Championat in der Klasse Supersport 600 gesichert. Der nun dreifache Berg-Europameister gab sich auch bei seinem Heimrennen keine Blöße und gewann beide Läufe überlegen. Im zweiten Heat markierte er auf seiner Honda CBR600RR mit einer Zeit von 1.16,22 sogar vor allen Superstock 1000- und Superbike-Piloten die schnellste Zeit des Tages. Spannend verlief der Titelkampf in der Klasse 250 GP. Weil sich sein schärfster Konkurrent um die Berg-Krone, der Belgier Bernard Depierreux, zweimal mit dem zweiten Platz hinter dem Italiener Guido Testoni zufriedengeben musste, reichten dem mit Schweizer Lizenz fahrenden Franzosen Jean-Paul Clément zwei vierte Plätze. "Ich bin mit dem Rechenschieber im Kopf gefahren, aber der Druck auf mir war schon enorm. Ich durfte nicht den kleinsten Fehler machen", erklärte Clément.
Lediglich fünf Punkte fehlten Jean-Luc David zum Meistertitel in der Superbike-Kategorie. Der 27-jährige Elsässer, der sich kürzlich beim Bergrennen Julbach überlegen auch den Titel in der österreichischen Berg-Meisterschaft sichern konnte, machte mit dem dritten Rang im ersten Durchgang alles klar. Der Sieg ging in beiden Läufen an den Tourist-Trophy-erprobten Italiener Stefano Bonetti, der sich damit auch den zweiten Platz in der Berg-EM gutschreiben lassen konnte.
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Ein Sturz des Favoriten Loris Pedrali brachte die Entscheidung in der Supermoto Open. Da reichte auch der zweite Platz im zweiten Rennen nichts mehr. Der Italiener musste den Titel seinem Landsmann Franceso Martelli überlassen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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