BMW hat sich für 2013 neu ausgerichtet: das bisherige Werksteam wurde beerdigt, Motorsport-Direktor Bernhard Gobmeier musste sich einen neuen Job suchen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Seit wenigen Minuten ist bekannt: Bernhard Gobmeier wird ab Januar 2013 neuer Chef von Ducati Corse, der Rennabteilung in Borgo Panigale. Ernesto Marinelli (macht seinen jetzigen Job weiter) und Paolo Ciabatti (bislang Direktor der Superbike-WM) werden ihm als Verantwortlicher für Superbike und MotoGP unterstellt.
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Gobmeier war viele Jahre bei BMW, kommt ursprünglich aus dem Automobilbereich. Im Spätherbst 2010 löste er den erfolglosen Berthold Hauser als Motorsport Direktor ab und führte das Werksteam nach der Verpflichtung von Marco Melandri in dieser Saison an die Spitze. Melandri wurde hinter Max Biaggi (Aprilia) und Tom Sykes (Kawasaki) WM-Dritter. Es ist kein Geheimnis, dass Gobmeier von der Verlegung des BMW-Werksteams nach Italien nicht viel hält, er warnte oft vor den Folgen. Bei Ducati untersteht er direkt Geschäftsführer Gabriele Del Torchio.
Voraussichtlich wird Ducati in der Superbike-WM 2013 nur drei Fahrerzum Einsatz bringen: Carlos Checa und Ayrton Badovini im Werksteam von Alstare, dazu Max Neukirchner im deutschen Team MR Ducati.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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