Schnellster Yamaha-Pilot im ersten Training der Superbike-WM 2019 auf Phillip Island, bester Independent-Rider am Freitag. Die Performance von Rookie Sandro Cortese überzeugt.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Sandro Cortese kommt immer besser mit der Yamaha R1 klar. Beim Phillip-Island-Test fuhr der Supersport-Weltmeister seine schnellste Runde in 1:31,077 min, am ersten Trainingstag des Rennwochenendes steigerte sich der Berkheimer auf 1:30,850 min und war damit im ersten Training sogar bester Yamaha-Pilot. In der kombinierten Zeitenliste reichte das für Platz 7, nur 58/1000 sec hinter Werkspilot Alex Lowes und 0,523 sec hinter der Bestzeit von Ducati-Star Álvaro Bautista. Seinem Teamkollegen bei GRT Yamaha, Marco Melandri, brummte der 29-Jährige stattliche 0,4 sec auf!
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Am Freitag platzierten sich vor Cortese ausschließlich Werkspiloten von Ducati, Kawasaki, Yamaha und Honda! SPEEDWEEK.com traf sich mit einem zufriedenen Sandro Cortese zum Gespräch. Sandro, da gibt es wohl nicht viel zu meckern, du bist zufrieden?
Ja, ein echt guter Tag! Am Nachmittag haben wir ein paar Dinge hinsichtlich der Renndistanz ausprobiert – das konnten wir zwar kaum verbessern, aber das ist zweitrangig. Also haben wir aussortiert, uns mit der Reifenwahl beschäftigt und uns Gedanken über das Sprintrennen gemacht. Der Rhythmus stimmt auf jeden Fall, ich denke, mittlere 1:31er-Rundenzeiten werde ich im Rennen fahren können. Das sollte okay sein.
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Deine schnellste Runde bist du im ersten Training gefahren.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Am Vormittag lief es auch gut. Ich bin jetzt echt total gespannt auf das erste Rennen. Ich bin bisher fast immer alleine gefahren, konnte nie bei einem anderen Piloten länger mitfahren. Die Basisabstimmung passt auf jeden Fall, ich sitze mittlerweile auch viel lockerer auf dem Bike, als noch bei den Tests.
Wieso bist du aufgeregt, nur weil es dein erstes Superbike-Rennen ist? Das ist eine Mischung aus allem. Einerseits ist es mein Renndebüt bei den Superbikes, auch Vorfreude ist dabei. Es ist nicht Nervosität, eher Neugier. Was kommt auf mich zu.
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Für wie aussagekräftig hältst du die Zeiten aus den freien Trainings, geht wirklich jeder ans Limit? Anders als in den Vorjahren zählen die Platzierungen nicht für die Superpole. Doch, davon gehe ich aus. Man sieht es ja auch an den schnellsten Zeiten von 1:30,3 min vorne. Im Vergleich zur Pace in den Vorjahresrennen ist das ziemlich flott. Eine echte Aussage kann man erst machen, wenn viele Runden am Stück gefahren wurden. Das würde bedeuten, dass du in den Top-10 angekommen bist. Sagen wir so: Ich würde mich total freuen, wenn ich das erste Rennen mit einer Top-10-Platzierung beenden würde.
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Die beiden Superbike-Hauptrennen werden am Samstag und Sonntag jeweils um 5 Uhr MEZ live, in HD und kostenlos auf ServusTV übertragen. Eurosport zeigt auch das Sprintrennen am Sonntag um 2 Uhr.
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