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Warum MotoGP-Stars den Schritt in die Superbike-WM scheuen
Jonathan Rea nennt exklusiv die Gründe, weshalb einige MotoGP-Stars den Wechsel in die Superbike-WM nicht in Betracht ziehen – und warum Alvaro Bautista eine positive Ausnahme ist.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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In den vergangenen Jahren wechselten nur wenige Fahrer aus der MotoGP in die Superbike-WM. Das war nicht immer so. In den 2000ern bewiesen Fahrer wie Max Biaggi, Marco Melandri, Carlos Checa oder Sylvain Guintoli, dass sich die Superbike-WM sehr gut für einen Karriere-Neustart eignet. Auffällig ist: Bis heute gab es keinen Piloten, der sowohl in der MotoGP als auch in der Superbike-WM Weltmeister wurde.
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Ehemalige MotoGP-Stammfahrer wie Augusto Fernandez, Aleix oder Pol Espargaro nahmen lieber Testfahrer-Jobs an, statt sich auf seriennahen Maschinen einer neuen Herausforderung zu stellen. Superbike-Rekordweltmeister Jonathan Rea sieht die Gründe dafür vor allem in der Mentalität, der Energie und der Erwartungshaltung. Rea weiß, wovon er spricht. Der Nordire dominierte die Superbike-WM über viele Jahre und hat unzählige MotoGP-Umsteiger kommen und gehen sehen. «Ich kann natürlich nicht für andere Fahrer sprechen», begann Rea im Exklusiv-Interview mit SPEEDWEEK.com. «Aber normalerweise ist es so: Du bist MotoGP-Fahrer, erreichst deine frühen bis mittleren 30er, sagen wir du bist 32 bis 35 Jahre alt und du liebst es immer noch, Motorrad zu fahren. Aber du musst es auch wirklich wollen, wenn du in die Superbike-WM kommst. Die Meisterschaft ist hart umkämpft.» Ohne die richtige Einstellung funktioniert es nicht Gerade dieser Punkt werde häufig unterschätzt. Rea betont, dass große Namen aus der MotoGP in der Superbike-WM keineswegs automatisch dominieren. «Wenn man nicht mit der richtigen Einstellung kommt, dann sehen MotoGP-Stars plötzlich wie ganz normale Fahrer aus», so der sechsfache Weltmeister.
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Ein weiterer Faktor ist die enorme Belastung, die viele GP-Fahrer bereits hinter sich haben. «Über eine sehr, sehr lange Zeit hatten diese Fahrer einen sehr vollen Terminkalender. Die Karrieren erstreckten sich womöglich über 16 oder 17 Jahre und pro Jahr gab es rund 20 Rennen. Das ist extrem hart für Körper und Geist», erklärte Rea. «Deshalb kann ich inzwischen besser nachvollziehen, dass die Energie fehlt, um zu sagen: Ich mache einfach weiter.»
«Es ist ein bisschen so, als würde ich sagen: ‘Warum fahre ich nicht noch ein paar Jahre BSB?’ Aber ohne die richtige Mentalität funktioniert das nicht», so Rea. «Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum einige jüngere Fahrer diese Entscheidung nicht treffen.» Alvaro Bautista «verlängerte» seine Karriere in der Superbike-WM Dass es auch anders laufen kann, zeigt für Rea der Karriereverlauf von Alvaro Bautista. Der Spanier wechselte Ende 2018 aus der MotoGP in die Superbike-WM und erlebte dort einen sportlichen Neuanfang.
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«Bei Alvaro hat es hervorragend funktioniert. Er kam 2019, ist jetzt seit sechs Jahren in der Superbike-WM und sein Leben hat sich komplett verändert», sagt Rea. «Er hat hier zwei Weltmeistertitel gewonnen – ich bin sicher, das bereut er nicht. Es hat seine Karriere verlängert und ihm viele großartige Momente beschert.» «Ich denke also, es ist ein guter Ort, um herzukommen. Aber natürlich: Der Gipfel ist die MotoGP. Und wenn man einmal dort gewesen ist, ist es schwerer, hierherzukommen», zeigte Rea Verständnis. Genau darin liegt wohl der Kern des Problems – zwischen Prestige, persönlicher Motivation und der Bereitschaft, sich noch einmal neu zu beweisen. Die immer längeren MotoGP-Kalender sind keine Hilfe, bekannte Grand-Prix-Größen für die Superbike-WM zu begeistern. Mit Miguel Oliveira und Somkiat Chantra gibt es in der Saison 2026 gleich zwei ehemalige MotoGP-Piloten. Zudem debütiert Jake Dixon, der jahrelang in der Moto2-WM fuhr und in der mittleren Kategorie Rennen gewinnen konnte.
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