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Phillip Tonn (20): Keine Sorgen wegen Hubraum-Nachteil der Kove 450RR

Der Sachse Phillip Tonn ist in diesem Jahr in der neuen Sportbike-WM am Start. Durchaus etwas überraschend tritt er mit dem 300er-Weltmeister Kove Racing Team 109 an.

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Neben Supersport-Ass Philipp Öttl ist Phillip Tonn einer von nur zwei deutschen Fahrern in der diesjährigen seriennahen Weltmeisterschaft. Dass der Tonn nach seiner nachhaltig von einer Motocross-Sturzverletzung beeinträchtigten Saison 2025 eine Chance erhält, war nicht selbstverständlich. Schließlich wird der 20-jährige Sachse und Wahl-Thüringer aus Mattstedt im Kove Racing Team 109 antreten. Und dieses stellte im Vorjahr unter dem Namen Team#109 Retro Traffic Kove mit Benat Fernandez den letzten Supersport-300-Weltmeister. Während der zwei Jahre jüngere Spanier an Bord bleibt und sein Team mit ihm als ersten Sportbike-Weltmeister gleich noch einmal Geschichte schreiben möchte, war die Verpflichtung von Phillip Tonn eine kleine Überraschung.

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Dazu erklärte der Stiefbruder von Ken Roczen im Gespräch mit SPEEDWEEK.com: «Das hat sich, trotz meines Vorfalls im April 2025, über das Jahr in einigen Gesprächen so ergeben. Wir waren immer mal wieder in Kontakt und Benat kenne ich schon seit unserer gemeinsamen Zeit im Red-Bull-Rookies-Cup. Wir sind schon viele Jahre befreundet. Den entscheidenden Schritt hat dann mein Manager seit dem letzten Jahr, der Paddock-Show-Moderator Michael Hill, gemacht. Er hat viele gute Kontakte, unter anderem zu Paul Tobin vom Team Kove. So kam das schließlich zustande, und gleich nach dem letzten Rennen in Jerez habe ich unterschrieben.»

Phillip Tonn ist noch keinen Meter gefahren

Saisonstart und das Premierenrennen der neuen Klasse sind zwar erst  am letzten März-Wochenende in Portimão, doch so allmählich sollte auch mal getestet werden. Bisher ist Tonn mit seinem neuen Arbeitsgerät noch keinen Meter gefahren. Sorgen macht er sich deswegen aber nicht, zumal auch die Konkurrenz nicht weiter ist. «Es gibt ja noch nicht mal das endgültige Reglement. Dennoch werden wir demnächst in Spanien testen. Das Spannende ist ja, dass alles für alle neu ist. Deswegen mache ich mir keine Sorgen, und noch ist ja genügend Zeit.»

Mit 443 ccm der Kove 450 RR wird das China-Bike einen Hubraumnachteil zwischen 193 ccm (Kawasaki ZX-6R) und 333 ccm (Suzuki GSX-8R) haben. Doch auch das bereitet Phillip Tonn keine schlaflosen Nächte. «Ich war auf der EICMA in Mailand und habe alle wichtigen Leute von Kove getroffen. Dort saß ich erstmals auf dem Serien-Bike und muss schon sagen, dass es sehr schmal und kompakt wirkt und sich ausgesprochen wendig anfühlt. Das sind natürlich ein paar Vorteile. Ich kann es zwar bisher nicht wirklich einschätzen, aber Kove baut als Weltmeister nichts, was nicht konkurrenzfähig sein wird. Ich denke auch, dass die Motorräder über die Elektronik, das Gewicht und die Drehzahl gut balanciert werden. Das war ja in der Supersport-300 auch so und es hat funktioniert. Ich bin auf alle Fälle positiv gestimmt.»

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Demzufolge ist eine Zielsetzung natürlich extrem schwierig für ihn, wie auch für seine Kollegen, zu definieren. Dennoch lässt er sich entlocken, dass es nicht sein vordergründiges Ziel ist, Benat Fernandez zu schlagen. Vielmehr will er mit seinem Teamkollegen bestmöglich zusammenarbeiten, um das Motorrad nach vorn zu bringen. «Zu zweit tut man sich immer leichter», merkt er dazu an.

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