Assen, FP1: Marcel Schrötter (MV Agusta) starker 3.
Der WM-Zweite Stefano Manzi konnte den Heimvorteil seines Teams Ten Kate Yamaha perfekt umsetzen und fuhr im ersten Supersport-Training auf dem TT-Circuit in Assen Bestzeit.
Ab Assen müssen sämtliche Teams mit der neuen Firmware von Einheitselektronikausrüster MecTronik fahren, nachdem es in Australien vor dem Saisonstart wegen der Ungleichbehandlung der Teams zu einem Skandal gekommen war. Das gilt auch für Honda, die auf Phillip Island und anschließend Lombok mit ihrer eigenen Elektronik antraten.
Neu ist ebenfalls, dass ab Assen die Teilnehmer der Supersport-Challenge, sie fahren nur bei den europäischen Events, dabei sind, womit sich das Startfeld in den Niederlanden auf 31 erhöht.
Stefano Manzi konnte den Heimvorteil seines Teams Ten Kate Yamaha nutzen und lag zur Hälfte der 45-minütigen Session über eine halbe Sekunde vor dem zweitplatzierten WM-Leader Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati).
In den letzten zehn Minuten konnten sich zahlreiche Fahrer verbessern, doch an Manzis Bestmarke kam keiner heran. Marcel Schrötter aus dem Team MV Agusta Reparto Corse katapultierte sich fünf Minuten vor Schluss auf den zweiten Platz, wurde dann aber noch von Bulega auf Platz 3 verdrängt.
Jorge Navarro (Ten Kate Yamaha) hat sich von seinen Verletzungen weitgehend erholt und ließ in Assen als Vierter erstmals sein Potenzial aufblitzen.
Can Öncü brachte die beste Kawasaki auf Platz 5 und Niki Tuuli die schnellste Triumph auf Position 10.
Erstmals mischt in dieser Saison der Österreicher Max Kofler aus dem Team D34G Ducati mit und wurde 24. Teamkollege Oli Bayliss kam wegen technischer Probleme nicht zum Fahren.
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