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Assen-Sieger Philipp Öttl: «Was die Leute sagen, ist mir wurscht!»
Philipp Öttl reist mit breiter Brust als WM-Dritter zur vierten Station der Supersport-WM 2026: In Ungarn will Öttl an die jüngsten Erfolge anknüpfen, am Sonntag feiert er ein besonderes Jubiläum.
Supersport-WM
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Mit seinem ersten Sieg in der Supersport-WM gelang Öttl zuletzt in Assen ein wichtiger Meilenstein. Nun möchte er in Ungarn direkt nachlegen – im Idealfall mit einem doppelten Grund zum Feiern: Am Sonntag feiert Öttl seinen 30. Geburtstag.
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«Jünger wird man nicht, aber das ist nicht so tragisch», kommentierte Öttl schmunzelnd, als er sich am Donnerstagnachmittag mit SPEEDWEEK.com zum Interview traf. «Mir kommt es vor, als ob ich eher besser als schlechter werde. Manche Rennfahrer hören mit 27 Jahren auf, andere mit 42 Jahren», spielt er die unterschiedlichen Karriereverläufe der Grand-Prix-Legenden Casey Stoner und Valentino Rossi an. «Ich denke, man merkt es, wenn die Motivation nachlässt, der Körper nachlässt oder etwas nicht passt.» Bei Feel Racing fühlt sich Öttl im Moment sehr wohl. Die Chemie in der Box stimmt, die Ducati Panigale V2 ist ein konkurrenzfähiges Motorrad. «Ich hatte das Glück, die meiste Zeit in guten Teams zu fahren. Aber wenn ich irgendwann keine gute Lösung finde, dann muss man die Situation neu bewerten. Im Moment habe ich ein richtig gutes Programm mit der Supersport-WM und den Tests», erklärte er mit Blick auf die Arbeit an der neuen Panigale V2. «Die Testarbeit mit dem neuen Motorrad macht mir Spaß. In die Richtung will ich mich entwickeln und ich hoffe, dass es mit dem Hersteller weitergeht. Ich fühle mich sehr wohl.» Business as usual nach Assen-Jubel Öttls Selbstvertrauen erhielt durch den Assen-Sieg einen großen Schub. Wie hat er die Pause zwischen Assen und Balaton wahrgenommen? «Die Tage danach waren normal, es ging normal weiter. Ich habe mein Training wie gewohnt fortgesetzt», schilderte der zielstrebige Athlet. «Es war aber eine Erleichterung, denn es bestätigte, dass der Weg, den man eingeschlagen hat, richtig ist. Das Gefühl in Assen war von Beginn an gut. Das erste Rennen war durch die Long Lap etwas herausfordernd, doch im zweiten Rennen entwickelte sich alles in unsere Richtung.»
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Mit dem Sieg ließ er einige Kritiker verstummen. Negative Kommentare blendet der 29-Jährige aber ohnehin aus: «Früher haben mich negative Kommentare mehr gestört, doch jetzt ist es mir egal. Ich konzentriere mich auf mein Zeug und mein Training.»
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Kritiker: Öttl liefert die Antwort auf der Strecke In den zurückliegenden Jahren lief Öttls Karriere nicht immer nach Plan. Nach zwei soliden Jahren mit GoEleven-Ducati in der Superbike-WM folgte eine enttäuschende Saison mit der unterlegenen GMT94-Yamaha. Eine Verletzung vereitelte vor einem Jahr einen erfolgreichen Neustart nach der Rückkehr in die Supersport-WM.
«Ich kann meine Zeit bei Yamaha gut einschätzen und ich weiß, was mit Verletzungen möglich ist und was nicht. Ich war nach der Rückkehr in die Supersport-WM schnell, die Verletzung war natürlich nicht ideal. Jetzt war ich verletzungsfrei und hatte einen guten Winter. Das Team arbeitet gut, die Stimmung ist gut. Das ist die Basis für Erfolg», so Öttl. Deutsche Erfolge auf WM-Niveau sind in den letzten Jahren rar geworden. «Die Weltmeisterschaft ist nicht einfach», bemerkte Öttl und fügte hinzu: «WM-Klassen und nationale Serien sind zwei verschiedene Sachen. Es erstaunt mich, wenn ich von Kommentatoren im Fernsehen höre, dass Fahrer, die MotoGP-Rennen oder Grands Prix gewonnen haben, keine Topfahrer sind. Dann frage ich mich, wer ein Topfahrer sein soll. Es gibt nur wenige Marquez’, die jedes Rennen gewinnen oder immer aufs Podium fahren. Das trifft auf die wenigsten Fahrer zu. Aber was die Leute sagen, ist mir Wurscht. Ich kann es nicht jedem recht machen. Es gibt aber einige Leute, die gut finden, was wir machen.»
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Die Strategie für die kommenden Rennwochenenden Als WM-Dritter ist Öttl einer der absoluten Spitzenfahrer der Supersport-WM. Welche Strategie hat er für den Rest der Saison? «Ich gehe es Rennen für Rennen an. Das ist mein Ansatz. Nach jedem Rennen analysiere ich, was gut lief und was nicht. Wir haben erst drei Rennwochenenden hinter uns, es liegen noch neun vor uns. Da kann noch sehr viel passieren. Ich gehe es von Rennen zu Rennen an und das nimmt mir den Stress», schilderte er unmittelbar vor dem Auftakt in Ungarn. Der Balaton Park Circuit zählt nicht zu Öttls Lieblingsstrecken. «Letztes Jahr war nicht so besonders, doch in diesem Jahr werden die Karten neu gemischt. Es ist ein Kurs, der mir zu Beginn nicht so gut gefiel. Es wurde aber im Laufe des Wochenendes immer besser», erinnerte er sich an das Rennwochenende im Vorjahr. Und was nimmt er sich vor? «Wenn alles gut läuft, dann können wir auch hier vorne mitfahren. Das ist das Ziel. Doch wir müssen es von Training zu Training angehen und versuchen, eine gute Abstimmung zu finden. Das Zeittraining ist wichtig für die beiden ersten Kurven. Die Top-5 oder das Podium sind das Ziel», so der Ducati-Pilot.
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