Dakar 2011 – Thema Sicherheit

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto
Auch in der Wüste lauern bei der Dakar Gefahren

Auch in der Wüste lauern bei der Dakar Gefahren

Die Sicherheit war, ist und bleibt bei der Rallye Dakar ein Schlagzeilen-Thema.

Bei einer solch gigantischen Off-Road-Veranstaltung wie der Rallye Dakar kann trotz grösster Bemühungen des Veranstalters und der Behörden keine 100prozentige Sicherheit gewährleistet werden. Die Sicherheit für die Piloten und noch mehr für die Zuschauer sorgt Jahr für Jahr seit der ersten Auflage 1978 immer wieder für Schlagzeilen. In der inoffiziellen Statistik der Todesopfer stieg in diesem Jahr bei der 32. Rallye Dakar die Zahl der Toten auf 59. Gleich zu Beginn der vergangenen Auflage war eine Zuschauerin vom Fahrzeug des Deutschen Mirco Schultis in einer Zuschauersperrzone erfasst und tödlich verletzt worden. Trotz immer wieder verbesserten Sicherheitsmassnahmen sind solche bedauerliche Unfälle teils auch wegen der Unvernunft der Zuschauer, teils aber auch durch Fahrfehler der Piloten nicht ganz auszuschliessen.

Der Dakar-Organisation arbeit diesbezüglich sehr eng mit den nationalen Behörden zusammen. Entlang der mehr 9.618 km langen Strecke durch Argentinien und Chile sind auf den 14 Etappen 60 sichere Zuschauerzonen eingerichtet. 25.000 Polizisten aus Argentinien und Chile sollen die Organisation bei der Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen unterstützen.

30 Mitarbeiter der nationalen argentinischen Sicherheitsagentur sind in 15 Fahrzeugen unterwegs, um die massiven Zuschauerströme zu lenken und zu überwachen. 30 Organisationsfahrzeuge sind jeden Tag unterwegs, um die Pisten und auch die Zuschauerzonen zu sichern. Sieben Hubschrauber überwachen jeden Tag die Prüfungen.

2.000 Sicherheitsinformationen werden während der Rallye an 40 Radiostationen gesendet. In den nationalen und regionalen Tageszeitungen wird immer wieder verstärkt auf die Sicherheitsmassnahmen und die Vorkehrungen hierzu verwiesen. Die TV-Anstalten senden ein eigens produziertes Sicherheits-Video, das auch auf deren Webseiten zu sehen ist. Die nationale argentinische Sicherheitsagentur wird in Argentinien 350.000 Flyers mit Sicherheitshinweisen verteilen.

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