Achte Rallye Dakar für Stephan Schott/Holm Schmidt

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto
Der Mini von Schott/Schmidt für die Rallye Dakar 2016

Der Mini von Schott/Schmidt für die Rallye Dakar 2016

Das Hanhart Team mit Stephan Schott/Holm Schmidt geht bei der Rallye Dakar 2016 in einem Mini wieder an den Start, zum achten Mal in Folge.

2009 fand die legendäre Rallye Dakar erstmals in Südamerika statt. Stephan Schott, der Privatier aus Hessen und Holm Schmidt aus Sachsen an seiner Seite, sind ebenso lange dabei und haben bisher jede dieser sieben Veranstaltung in Wertung beendet. Dieses Kunststück gelang bisher nur einem Team neben Stephan Schott und Holm Schmidt. Dementsprechend stolz sind beide Mini Piloten auf ihre nunmehr schon 63.661 Kilometer Dakar Erfahrung in Südamerika. Sie soll auch helfen, dass beide nach der kommenden Ausgabe am 16. Januar 2016 wieder freudestrahlend von der Zielrampe in die Kameras der Reporter lachen können.

Aber bis es soweit ist warten vorher weitere 9.583 Kilometer auf die zwei Deutschen und ihrem Hanhart Mini All4 Racing. Wenn sich am 3. Januar vor ihnen die Startflagge senken wird, heißt es für beide wieder «The same procedure as every year». Dann wird das Team in ihrem altbewährten Mini von X-raid aus Trebur auf eine neue abenteuerliche Reise durch Argentinien und Bolivien geschickt, um mit der Beständigkeit eines Schweizer Uhrwerkes den Kampf gegen Sand, Staub, Steine, Hitze und Kälte auf zu nehmen. Dabei können sie sich wieder auf die Präzision und Zuverlässigkeit eines deutschen Uhrwerkes am eigenen Handgelenk und an ihrer Karbon-Kevlar-Karosserie des Mini All4 Racing verlassen. Der Präzisionsuhrenhersteller «Hanhart» aus Gütenbach im Schwarzwald begleitet auch dieses Jahr das Team Stephan Schott/Holm Schmidt auf ihrem Weg durch die Weiten Südamerikas.

Seit 2013 mit dem gleichen Mini

Das Einsatzgerät selbst ist ebenfalls ein altbekanntes. Stephan Schott zu seinem Min All Racing mit Startnummer 331: «Seit 2013 fahren wir nun schon ausschließlich alle unsere Rallys mit diesem Fahrzeug. Das spricht für seine tolle Zuverlässigkeit und Standfestigkeit, obwohl es das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer 1 ist – also der erste All4 Racing Mini der überhaupt gebaut wurde. Vor uns wurde es nur einmal bei der Dakar 2012 eingesetzt. Danach wurde der Mini im Prinzip für uns wieder komplett neu aufgebaut». Ihr Einsatzfahrzeug wurde auch kontinuierlich auf den aktuellen technischen Stand gebracht. «So wurde zum Beispiel immer wieder das Fahrwerk angepasst um höhere Geschwindigkeiten auf den Pisten zu erreichen oder auch der Motor ständig verbessert. Jahr für Jahr flossen somit spürbare Verbesserungen in allen Bereichen des Fahrzeuges ein und der Mini wurde immer schneller und standfester», meint Stephan Schott zu seinem Mini.

In diesem Jahr wird X-raid das größte Team stellen, das je bei einer Dakar startete. Allein zwölf Mini werden über die Startrampe in Buenos Aires rollen. Aber auch durch die deutliche Vergrößerung des Teams sieht Stephan Schott keine Nachteile als reines Privatteam: «Es ist für uns enorm spannend in so einem tollen Team dabei zu sein. X-raid konnte die letzten vier Jahre die Dakar gewinnen und wir sind mittlerweile zu einem Teil des Teams geworden. Und wenn wieder ein Mini gewinnen sollte, können wir zumindest sagen, dass auch wir unseren Teil zum Sieg bei der Dakar beitragen konnten. Als schneller Service werden wir zwar wieder unsere eigenen Ziele denen des Teams unterordnen, aber genau das macht die Dakar für uns eben so einzigartig.» 

Die Dakar-Ausgabe 2016 startet am 3. Januar in der argentinischen Hauptstadt. Anschließend warten insgesamt 9.583 km auf einer Schleife durch Argentinien und Bolivien auf die Teilnehmer. Davon müssen allein 4.803 km auf Zeit absolviert werden. Enden wird die Mutter aller Wüstenrallyes am 16. Januar im argentinischen Rosario.

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