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Die 48. Ausgabe der Rallye Dakar, die vom 3. bis 17. Januar stattfindet, findet mit starker luxemburgische Komponente statt. Ende November hatte der 24-jährige Luxemburger Charles Munster bereits angekündigt, mit dem Buggy KTM X-Bow des GRally Teams in der Kategorie Challenger an den Start zu gehen. Nun hat sein älterer Bruder Gregoire gleichfalls die Teilnahme an der Wüstenrallye bekannt gegeben. Der 26-Jährige wird als Copilot von Jourdan Serderidis (61) in Saudi Arabien mit einem Ford Raptor an den Start gehen.
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Nach einer wechselhaften Saison in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), die auf Rang 10 beendete, wagt Munster seinen ersten Rallye-Raid-Einsatz. Der Serderidis-Stammbeifahrer Frederic Miclotte hat aus privaten Gründen den Start absagen müssen und Munster übernimmt nun dessen Funktion als Navigator. Für Munster stellt die kommende Dakar den ersten Einsatz bei der Marathonrallye dar. Munster wird unmittelbar nach der Dakar auch wieder bei der Rallye Monte Carlo in einem Ford Puma Rally1 starten, obwohl er von M-Sport für die Saison 2026 nicht unter Vertrag genommen wurde. Die irischen Paarungen Josh McErlean/Eoin Treacy sowie neu Jon Armstrong/Shane Byrne werden als M-Sport-Stammfahrer die Rallye-WM bestreiten.
«Ich bin sehr glücklich und freue mich darauf, wieder bei der in Monte Carlo dabei zu sein», kommentierte Munster die Startbestätigung. «Dort habe ich meine ersten schnellsten Wertungsprüfungszeiten erzielt. Es immer eine anspruchsvolle Veranstaltung. Die Wertungsprüfungen werden sich dieses Jahr deutlich von den Vorjahren unterscheiden, mit einer Mischung aus neuen Streckenabschnitten und einigen bekannten Passagen - das wird eine interessante Herausforderung». Im letzten Januar hat Gregoire Munster eine der Monte-Wertungsprüfungen gewonnen.
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Nachdem er in 2024/25 jeweils alle Rallye-WM-Läufe am Steuer des Puma Rally1 absolviert hat, kann Munster das Potenzial des Gesamtpakets aus seinem Auto und den Hankook-Reifen voll ausschöpfen: «Wir wissen, dass das Auto mit diesen Reifen dort gut funktioniert, wir haben also alle Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis», zeigt sich Munster für den WM-Auftakt optimistisch.
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