Jacques Villeneuve über Max Verstappen: «Das war wie Weihnachten»
Max Verstappen durfte sich in diesem Jahr über grosse Fortschritte bei der Weiterentwicklung seines GP-Autos freuen. Er erbrachte aber auch selbst eine Spitzenleistung, betont Jacques Villeneuve.
Dass Max Verstappen bis zum Ende der Saison eine echte Chance auf eine erfolgreiche WM-Titelverteidigung hatte, hätte nach dem Heimspiel des Niederländers in Zandvoort Ende August wohl kaum einer gedacht. Denn da betrug sein Rückstand auf den damaligen WM-Führenden Oscar Piastri noch 104 Punkte.
Doch in den folgenden neun WM-Runden schaffte es der Red Bull Racing-Star, seinen Rückstand auf den Australier in einen Vorsprung zu verwandeln – auch, weil sein Team ganze Arbeit bei der Verbesserung seines Dienstwagens leistete und grosse Fortschritte machte.
Das war für den 71-fachen GP-Sieger wie Weihnachten, ist sich Jacques Villeneuve sicher. Der Weltmeister von 1997 sagt im Gespräch mit «PokerScout» auf die Frage, wie Verstappen seine Saison bewerten würde: «Es war etwas frustrierend, zur Saisonhälfte dachte er selbst nicht einmal mehr, dass er im WM-Kampf würde mitreden können.»
«Deshalb war das wie Weihnachten für ihn, als er in dieser Position war. Es war schon ein Bonus, dass er eine Chance hatte», fährt der Kanadier fort. Verstappen bekommt dennoch Bestnoten: «Max hat gezeigt, warum er zu den Grössten des Sports gehört, er steht ganz oben, zusammen mit den Sennas, Prosts und Mansells dieser Welt, den Grossen, die vor ihm da waren.»
«Er macht immer weiter und ist unerbittlich. Er ist ein echter Racer, und ein leidenschaftlicher dazu, und genau das will man sehen. Das ist es, was man sich von Champions wünscht», schwärmt der elffache GP-Sieger.
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