Mercedes-Hammer: Wehrlein kehrt in die DTM zurück

Von Andreas Reiners
DTM
Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein

Es hatte sich in den vergangenen Wochen angedeutet, jetzt ist es offiziell: Ex-Champion Pascal Wehrlein fährt 2018 in der DTM.

Paukenschlag bei Mercedes: Pascal Wehrlein feiert sein Comeback in der DTM! Der Meister von 2015 kehrt für die letzte Saison der Stuttgarter vor dem Ausstieg in die Tourenwagenserie zurück.

Neben Wehrlein gehören auch die Ex-Champions Gary Paffett und Paul Di Resta sowie Lucas Auer und Edoardo Mortara zum Mercedes-Kader. Der sechste Fahrer wird in Kürze bekanntgegeben, das Cockpit dürfte an den Spanier Daniel Juncadella gehen.

Das Wehrlein-Comeback: Es hatte sich bereits angedeutet, nun macht der 23-Jährige tatsächlich den Schritt zurück. Von 2013 bis 2015 absolvierte er bereits 38 DTM-Rennen, feierte dabei drei Siege und den Titel als jüngster Champion der Geschichte, mit dem er den Sprung in die Königsklasse zu Manor schaffte.

Nach zwei Saisons in der Formel 1 für Manor und Sauber mit drei Punkteplatzierungen ist dort aber vorerst Schluss. Das Ziel ist klar: Über kurz oder lang will Wehrlein in die Formel 1 zurück. Einen Fuß hat er als Testfahrer bei den Silberpfeilen sowieso weiter in der Tür.

«Ich habe die DTM auch während meiner Formel 1-Zeit genau verfolgt und war auch bei dem einen oder anderen Rennen vor Ort, um die Mannschaft zu besuchen und zu unterstützen», sagte Wehrlein. Er weiß: Die DTM hat sich seit seinem Titelgewinn verändert, es gib neue Autos, neue Regeln und neue Reifen.

Wehrlein: «Aber ich mag Herausforderungen und kann es kaum erwarten, zum ersten Mal mit unserem neuen Auto auf die Strecke zu fahren. Die ersten Tests können für mich gar nicht früh genug kommen.»

Die Freude im DTM-Team ist natürlich riesig, mit Wehrlein steigen nochmal die Chancen, dass sich die Marke mit dem Stern mit einem Titel aus der DTM verabschieden kann: «Wir sind überzeugt, dass er sich mit seiner Erfahrung und seinem Engagement schnell zurechtfinden wird», sagte Teamchef Ulrich Fritz.

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