BMW: Mit dem M4 nahtlos an alte Erfolge anknüpfen

Von Andreas Reiners
DTM
Das neue Prunkstück: der BMW M4

Das neue Prunkstück: der BMW M4

Der M3 geht in Rente, der M4 steht in den Startlöchern. Der soll nahtlos an die alten Erfolge anknüpfen.

51 Siege in der DTM: BMW war zurecht stolz auf den M3. 2012 feierte BMW im Jahr des DTM-Comebacks den Gewinn aller drei Titel, und 2013 konnten die Münchner zumindest den Titel in der Herstellerwertung verteidigen. Nun wird der M3, der sich standesgemäß mit einem Sieg beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring verabschiedete. eingemottet. «Das ist der richtige Weg, den M3 endgültig in Rente zu schicken, mit vielen Erfolgen. Er hat es verdient. Er ist auf dem Zenit seiner Karriere», sagte Motorsportdirektor Jens Marquardt.

Sein Nachfolger, der M4, soll natürlich mit minder erfolgreich werden. «Wir müssen dafür sorgen, dass wir den M4 auf der Basis des M3 so entwickeln, dass das neue Auto nahtlos daran anknüpfen kann. Dann bin ich mir sicher, dass alle acht Fahrer das richtige Gerät zur Verfügung haben, um für den Kampf um alle drei Titel gerüstet zu sein», sagte Marquardt.

Bis es soweit ist, wird jedoch noch eine Menge Arbeit in die Entwicklung gesteckt. Vorerst aber nicht auf der Strecke. «Wir testen mit dem jetzigen Fahrzeug weiter, bis das neue Modell fertig ist», sagte Marquardt, schränkte aber auch ein: «Wir werden keine Vergleichsfahrten unternehmen, sondern beide Autos parallel testen.»

Damit alles in den engen Zeitplan passt und der M4 rechtzeitig zu den Testfahrten einsatzbereit ist, haben die Münchner frühzeitig mit der Planung des Projekts begonnen. Dabei diente das aktuelle Modell als Vorlage, auch dank der Einheitsteile können viele Dinge übernommen werden. «Es gibt viele Dinge, die wir übernehmen. In Sachen Radaufhängung und so weiter ist eigentlich alles evolutionär. Die Motorinstallation wird komplett übernommen.»

Optisch ist der M4 natürlich anders, aber auch sportlich bleibt nicht alles gleich. «Was wir anders gemacht haben, ist die gesamte Schale. Beim Aerodynamikpaket befinden wir uns noch in der Entwicklungsphase. Irgendwann ist die Deadline erreicht, denn man braucht spätestens in Hockenheim acht Autos mit ein paar Zusatzteilen. Der Zeitplan ist straff.»

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