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Im zweiten Lauf der Supersport-WM 2026 auf Phillip Island gelang Aldi Mahendra etwas Unglaubliches. Vom letzten Startplatz stürmte der Yamaha-Pilot als Zweiter ins Ziel.
Einen ähnlichen Husarenritt wie Miguel Oliveira im zweiten Lauf der Superbike-WM auf Phillip Island zeigte in der Supersport-Kategorie Aldi Mahendra – nur von noch weiter hinten und noch weiter nach vorn. Während der BMW-Pilot nämlich als 21. der Startaufstellung Siebter wurde, stürmte der Indonesier von Startplatz 28 als Zweiter auf das Podium. Unglaublich.
Doch die Bedingungen waren andere. Weil Mahendra wegen technischer Probleme in der Superpole keine Runde fuhr, musste er vom letzten Startplatz starten. Zu Beginn des zweiten Laufs war der Phillip-Island-Circuit feucht, doch der Yamaha-Pilot entschied sich wie nur vier weitere Piloten für Slicks, was sich nach wenigen Runden als die bessere Wahl herausstellte. Dass der 300er-Weltmeister von 2024 aber schon nach der Startrunde an sechster Stelle lag, war dennoch außergewöhnlich.
In Runde 3 kurzzeitig in Führung, verteidigte Mahendra anschließend die zweite Position. Auf Sieger und Teamkollegen Albert Arenas verlor der 19-Jährige aus Yogyakarta (eine Stadt auf Java) knapp fünf Sekunden. Auf den Drittplatzierten Matteo Ferrari (Ducati) hatte er einen soliden Vorsprung von acht Sekunden.
Es war das erste Podest des Teenagers in der Supersport-WM, an dem der 24-fache SSP-Sieger Jules Cluzel einen großen Anteil hatte. «Es war großartig, wieder auf dem Podium zu stehen», stammelte Mahendra. «Nach meinem Sturz im vergangenen Jahr saß ich sechs Monate nicht auf dem Motorrad. Ich möchte mich bei meinem Team und auch bei Jules Cluzel bedanken, der mir beim Training sehr hilft. Vielen Dank an alle, die mich unterstützen, insbesondere an meine Familie und meine Freundin, die nach Australien gekommen sind, um mich zu sehen.»
Wie lief das Rennen aus seiner Perspektive? «Es war unglaublich! Das Wetter spielte verrückt und man wusste nicht, würde es weiter regnen oder nicht. Ich sollte mich für einen Reifen entscheiden und nach Beratung mit meinem Team, wählte ich Slicks. In der ersten Runde gab ich alles, um mit den Jungs mit Regenreifen mithalten zu können. Ich wollte schnellstmöglich nach vorn und es erinnerte mich sehr an die Rennen in der 300er-Klasse.»
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