BMW-Fazit nach Phillip Island: Viel gelernt, zufrieden und überglücklich
Die Ergebnisse von Danilo Petrucci und Miguel Oliveira auf Phillip Island hätten besser sein können, doch nicht nur aufgrund der Umstände zieht BMW ein durchweg positives Fazit vom Superbike-Auftakt.
Nach zwei WM-Titeln in Serie begann für BMW am vergangenen Wochenende auf Phillip Island eine neue Zeitrechnung – die ohne Überflieger Toprak Razgatlioglu. Der Türke legte für seine Nachfolger Danilo Petrucci und Miguel Oliveira eine hohe Messlatte auf: 39 Siege und 58 Podestplätze fuhr der 29-Jährige in 66 Rennen mit der M1000RR ein!
Niemand bei BMW hatte erwartet, dass das neue Fahrerduo aus dem Stand an solche Ergebnisse herankommen kann, insbesondere nach einem Winter, in dem kaum getestet werden konnte. Petrucci fuhr die Platzierungen 10, 10 und 6 ein, Oliveira ergänzte die Positionen 8, 18 und 7. Beim Portugiesen muss daran erinnert werden, dass er nach einem Sturz in der Superpole in allen drei Rennen als Letzter startete.
«Nach dieser Woche hier auf Phillip Island sind wir überglücklich», fasste Sven Blusch, Leiter von BMW Motorrad Motorsport zusammen. «Es war ein kurzer und regnerischer Winter, und innerhalb dieser Woche in Australien konnten wir unglaublich viel lernen. Wir haben uns von Tag zu Tag verbessert, und beide Fahrer haben sich gegenseitig angespornt. Wir haben auch gesehen, wie schnell sich alles in Bezug auf den Teamgeist zusammenfügt. Wir sind sehr zufrieden.»
Blusch hat viel Lob für seine Fahrer. «Danilo und Miguel sind beide sehr schnelle Fahrer, aber auch unglaublich tolle Charaktere, die perfekt in unser Team passen. Für uns kommt gerade etwas Großes zusammen», betonte der Manager. «Das Wochenende war anspruchsvoll und herausfordernd, mit teilweise schwierigen Bedingungen, aber mit unseren Top-10-Ergebnissen und den Plätzen sechs und sieben im letzten Rennen können wir mehr als zufrieden sein.»Ein großes Dankeschön geht auch an alle zu Hause in Berlin, München und Großbritannien, die uns den ganzen Winter über unterstützt haben. Es sind nicht nur die Leute an der Strecke – es ist ein sehr großes Team, das die Motorräder über den Winter entwickelt hat.»
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