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Wickens nach Mercedes-Drama: Mir fehlen die Worte

Gary Paffett eröffnete die zweite Saisonhälfte der DTM-Saison in Zandvoort mit Platz zwei. Der dreimalige Zandvoort-Sieger stand zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Podium. Eine Enttäuschung erlebte Robert Wickens.

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Bis kurz vor Rennende lag der Samstags-Sieger Robert Wickens auf dem zweiten Platz. Damit hätte er die Gesamtführung in der Fahrerwertung übernommen. Doch in einer dramatischen Schlussphase verlor er in Folge eines Reifenschadens viele Plätze. Nach einem zusätzlichen Boxenstopp kam er als 16. ins Ziel. Das gleiche Schicksal ereilte seinen Mercedes-AMG DTM-Teamkollegen Christian Vietoris, der das Rennen vorzeitig beenden musste.

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Stimmen zum Rennen

Gary Paffett (35 Jahre, England): Das war ein großartiges Wochenende für mich, eindeutig das beste in diesem Jahr bislang. Mein Auto war absolut fantastisch. Leider sind Robert und Christian am Ende zurück- bzw. ausgefallen. Bis dahin sah es nach einem sehr starken Teamergebnis für uns aus. Unser Auto lag perfekt. Wenn uns das in Moskau erneut gelingt, haben wir die Chance auf weitere Podestplätze. Bisher war es in dieser Saison ein Auf und Ab. Aber die Meisterschaft ist noch offen und es ist weiter alles drin.

Paul Di Resta (30 Jahre, Schottland): Leider erneut ein enttäuschendes Wochenende für mich. Irgendwie steckt der Wurm drin. Das müssen wir lösen. Das Auto fühlt sich einfach nicht so an, wie es das sollte. Das ist eine verpasste Gelegenheit. Aber ich weiß, dass ich um Siege und Podestplätze kämpfen kann, wenn wir das Auto richtig hinbekommen. Ich glaube fest daran, dass mein Team und ich das schaffen können.

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Lucas Auer (21 Jahre, Österreich): Ich hatte auf meiner Qualifying-Runde einen Fehler drin. Das war meine Schuld. Im Rennen hatte ich jedoch eine starke Pace und konnte wieder in die Punkte fahren. Das Überholmanöver gegen Martin Tomczyk war sicher eines der besten in meiner bisherigen Karriere. So macht Racing Spaß. Auch Glückwunsch an Gary zu seinem ersten Podestplatz in dieser Saison.

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Daniel Juncadella (25 Jahre, Spanien): Das Rennen hat richtig Spaß gemacht - ich habe mich von ganz hinten bis auf Platz zwölf vorgekämpft. Leider gibt es dafür keine Punkte. Aber mein Auto war sehr gut. Vielen Dank an meine Mechaniker. Nach meinem Fehler im Qualifying war das Auto ganz schön beschädigt. Aber sie haben perfekte Arbeit geleistet und ich bin mit dem Auto sogar die schnellste Rennrunde gefahren. Hut ab, Jungs!

Robert Wickens (27 Jahre, Kanada): Mir fehlen ein bisschen die Worte. Ich hatte einen großartigen Start und verbesserte mich auf Platz drei. Dann konnte ich Gary überholen und lag auf Rang zwei. Er ließ mir dabei sehr viel Platz - das war sehr fair. Im ersten Stint sah ich sehr stark aus und konnte Jamie sogar angreifen. Ich entschied mich jedoch dazu, nicht zu viel zu riskieren. Der Reifenschaden kurz vor Schluss war dann ein harter Schlag für mich. Wir haben an diesem Wochenende super Arbeit geleistet und hätten diese Punkte verdient gehabt.

Esteban Ocon (19 Jahre, Frankreich): Das Qualifying verlief heute erneut gut. Das ist positiv. Mein Start war okay und ich verlor keine Plätze. Auch der erste Stint verlief ordentlich. Leider hatte ich im zweiten Stint nicht die Pace, um mit den anderen Fahrern mitzuhalten. Zudem schob mich Antonio von der Strecke und ruinierte damit mein Rennen.

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Christian Vietoris (27 Jahre, Deutschland): Leider lag es am Ende nicht in unserer Hand. Bis dahin war es wieder ein guter Tag. Das Team hat erneut super Arbeit abgeliefert und unser Auto war das ganze Wochenende über das schnellste im Feld. Schade, dass wir daraus wieder nicht genügend Punkte machen konnten. Im Rennverlauf waren wir gut dabei und ich hatte die nötige Pace. Nach dem Reifenschaden war aber alles vorbei.

Maximilian Götz (30 Jahre, Deutschland): Mein Start war super. Ich bin gut nach vorne gekommen und lag auf einer ordentlichen Position. Danach habe ich früh gestoppt, um einen Undercut zu machen. Nach dem Boxenstopp lag ich hinter mehreren Autos, als ich plötzlich merkte, dass irgendetwas nicht stimmte. Dann teilte mir mein Team über Funk mit, dass ein Rad fehlte. Das war natürlich sehr schade. Denn ein Wochenende mit zwei Ausfällen ist eine riesige Enttäuschung für mich. Die Performance des Autos war gut und es wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen.

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: So sehr es mich für Gary freut, dass er auf P2 gefahren ist - das Ende des Rennen war natürlich eine riesige Enttäuschung für uns. Robert auf der zweiten Position mit einem Reifenschaden in die Box holen zu müssen und dann das Rennen auf P16 zu beenden und dann auch noch Chris auf P3 mit demselben Defekt zu verlieren, ist einfach nur bitter. Heute wäre definitiv mehr drin gewesen. Robert hätte die Meisterschaft angeführt und wir haben wichtige Punkte in der Teamwertung verloren. Für das gesamte Team ist das ein harter Schlag, aber wir werden alles versuchen, um in Moskau wieder zurückzuschlagen.

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