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Rallye-WM-Comeback von Esapekka Lappi in Schweden, wo er 2024 triumphierte

Der Finne war 2024 bei seiner Erfolgsfahrt ein sehr populärer Sieger gewesen, als er auf Hyundai zusammen mit seinem damaligen Beifahrer Janne Ferme seinen zweiten Erfolg bei einem WM-Lauf zemenierte.

Martin Gruhler

Von

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Wenn es darum geht, die ultraschnellen Schneeetappen im Winterwunderland Schweden erfolgreich zu bezwingen, sieht sich Lappi bestens aufgestellt. «Es erfordert unter allen Bedingungen ein mutiges Engagement. Besonders herausfordernd sind plötzliche Veränderungen der Bodenhaftung», erläutert Lappi. «Als Finne ist es für mich persönlich nicht die anspruchsvollste Rallye. Allerdings sind die wirklich hohen Geschwindigkeiten, der begrenzte Grip und die Kontraste auf und neben der Strecke machen sie zu einer sehr herausfordernden Angelegenheit. Bei dem hohen Tempo kann immer leicht etwas schief gehen. Selbst kleinste Fehler können groß bestraft werden».

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Bei seiner Triumphfahrt 2024 übernahm Lappi am Freitagabend nach der siebten Etappe die Spitze der Gesamtwertung. Einmal in Führung, kontrollierte er die Spitze bis in Ziel und konnte es sich sogar leisten am letzten Tag das Tempo zu drosseln. Mit einem Vorsprung von 30 Sekunden gewann er schließlich vor Toyota-Fahrer Elfyn Evens. Lappi meint, dass es für den Erfolg seine Fähigkeiten Ausschlag gebend gewesen zu sein, bei starkem Schneefall und schlechten Sichtbedingungen in die Nacht hinein schnell unterwegs sein zu können.

Für den 35-Jährigen war es eine Überraschung gewesen vom Hyundai für ein Teilzeitprogramm in der Rallye-WM 2026 verpflichtet zu werden. In Nachfolge von Ott Tänak teilt er sich das Cockpit eines dritten Hyundai i20 N Rally1 mit Dani Sardo und Haydon Paddon. Der Fokus liegt für ihn auf der Teilnahme an der finnischen Rallye-Meisterschaft. Den Saisonauftakt in Mikkeli konnte er Ende Januar gewinnen.

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«Ich dachte, meine Rallye-WM-Karriere sei vorbei. Ich war daher sehr überrascht und freue mich, mit Hyundai Motorsport wieder in der Topliga fahren zu können. Meine Ergebnisse bei einigen meiner letzten WRC-Veranstaltungen waren nicht sehr erfolgreich. Daher möchte ich das in diesem Jahr ändern und unter allen Bedingungen mit ganz großem Engagement fahren», bekennt Lappi, der mit seiner neuen Beifahrerin Enni Mälkönen in die WM zurückkehrt. Die Rallye Schweden ist ihr vierter Rally1-Start und der erste in einen Topauto.

Lappi/Mälkönen starten als Neunte, was sich bei Neuschnee als vorteilhaft erweisen könnte. «Wenn es keinen Neuschnee gibt, sondern nur Eis, sind die hinteren Autos langsamer. Auf losem Untergrund ist der Grip schlechter und es verschleißen die Spike-Reifen viel stärker als bei den vorderen Autos».

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