Eisspeedway: Max Niedermeier löst Grand-Prix-Ticket

Von Manuel Wüst
Eisspeedway-WM
Max Niedermaier

Max Niedermaier

Max Niedermeier und Charly Ebner haben es in Kauhajoki geschafft, sich für den Eisspeedway-Grand-Prix 2019 zu qualifizieren. Alle anderen Deutschen und Österreicher blieben auf der Strecke.

«Ich habe die Punkte geholt, die möglich waren», so das Fazit von Max Niedermeier nach dem Rennen in Finnland gegenüber SPEEDWEEK.com. «Ich bin froh, dass es zum Weiterkommen gereicht hat.»

Niedermeier fuhr in Kauhajoki ein souveränes Rennen, holte elf Punkte und sicherte sich somit sein WM-Ticket. Tobias Busch begann mit sechs Punkten aus drei Läufen stark, holte aber in den letzten beiden Läufen keine Punkte und verpasste die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2019.

Für den dritten deutschen im Bunde, Stefan Pletschacher, wurde es zum Ende des Rennens hin enorm spannend. Pletschacher hatte nach zwei Durchgängen lediglich zwei Punkte auf dem Konto. «Die ersten zwei Durchgänge ließ ich zu viele Punkte liegen», gestand der Bayer. «Ich bin nicht ins Rennen reingekommen. Es war eine neue Bahn, die relativ klein war und es ging ohne Training ans Band.»

Mit zwei Laufsiegen und einem zweiten Rang erzwang Pletschacher noch ein Stechen um die Plätze 5 bis 7, nur die Top-6 kamen weiter, in dem Charly Ebner und Ove Ledström antraten. Der Österreicher und der Schwede setzten sich im Stechen durch und Pletschacher scheiterte knapp.

Erwartungsgemäß lösten die Russen Dimitry Khomitsevich und Daniil Ivanov ihre WM-Tickets ohne Probleme und auch Routinier Stefan Svensson sicherte sich mit Platz 3 erneut seinen Platz in der Weltmeisterschaft.

Ergebnisse WM-Qualifikation Kauhajoki/FIN:

Qualifiziert für den Grand Prix:

1. Dimitry Khomitsevich (RUS), 15 Punkte
2. Daniil Ivanov (RUS), 13
3. Stefan Svensson (S), 11+3
4. Max Niedermeier (D), 11+2
5. Ove Ledström (S), 10+3
6. Charly Ebner (A), 10+2

Ausgeschieden:

7. Stefan Pletschacher (D), 10+1
8. Jimmy Tuinstra (NL), 8
9. Tobias Busch (D), 6
10. Vladimir Cheblakov (KAZ), 6
11. Matti Isoaha (FIN), 6
12. Jasper Iwema (6)
13. Josef Kreutzberger (A), 4
14. Crister Biskop (FIN), 2
15. Jan Pecina (CZ), 1
16. Martin Behal (CZ), 1
17. Tomi Kirilov (FIN), 1

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