HRC kritisiert AMA-Entscheidung im Fall Pierce Brown (Yamaha) scharf
Mit scharfer Kritik reagierte das HRC-Werksteam auf die Entscheidung der AMA im Falle Jo Shimoda (Honda) und Pierce Brown (Yamaha). Brown hatte die roten Warnsignale missachtet und das Rennen gewonnen
Der Zwischenfall im
Shimoda hielt sich an die Regeln, Brown nicht
Jo Shimoda drosselte das Tempo und überrollte den Zielhügel ohne zu springen. Pierce Brown, der direkt hinter Shimoda rangierte, nahm den Doppelsprung mit vollem Tempo, überflog Shimoda, ging damit in Führung und gewann schließlich auch das Rennen.
Die Interpretation der AMA
Zunächst hieß es, der Zwischenfall stehe unter Beobachtung der Offiziellen. Am Montag erfolgte die Stellungnahme, dass keine Strafen gegen Brown ausgesprochen werden. Damit stellte die AMA ihr eigenes Regelwerk infrage, denn hier gab es keinerlei Zweifel, was mehrere Videobeweise dokumentierten: Die roten Warnlichter erstrahlten, Shimoda bremste ab, Brown nicht. Brown nutzte diesen Vorteil und gewann das Rennen. Shimoda wurde Zweiter.
Die Argumente der Gegenseite: Die roten Lichter waren bereits wieder erloschen, als Brown am Warnlicht vorbeikam. Die Videos zeigen aber, dass Pierce bei rot sprang.
Scharfe Kritik von HRC
Das Honda-Werksteam, das in Arlington auf dem Weg zu einem Doppelerfolg war, kritisierte die Entscheidung scharf: «In der Vergangenheit wurden wir in vergleichbaren Situationen hart bestraft, und zwar mehr als jedes andere Team. In diesem Fall ist offensichtlich, dass Strafen notwendig waren. Die Entscheidung hat uns den Sieg und Punkte gekostet. Das Honda-Management und ich sind absolut unzufrieden mit dieser Entscheidung. Wir behalten uns Schritte vor, dagegen in Widerspruch zu gehen.»
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