Bolliger: Chancen auf WM-Titel

Von Helmut Ohner
Endurance-WM
Horst Saiger, Hanspeter Bolliger, Patric Muff und Roman Stamm

Horst Saiger, Hanspeter Bolliger, Patric Muff und Roman Stamm

Das Acht-Stunden-Rennen von Doha (Qatar) ist für Hanspeter Bolliger das wichtigste Rennen in seiner 35 Jahre dauernden Karriere.

Mit einem Vorsprung von neun Punkten geht am Samstag das Team von Hanspeter Bolliger als Führende ins Finale der Endurance-Weltmeisterschaft. Bei einem Sieg von Suzuki Endurance, ihres einzig verbliebenen Konkurrenten um die WM-Krone, müssten Horst Saiger, Patric Muff und Roman Stamm Zweite werden, um aus eigener Kraft den WM-Titel zu holen.

Trotz WM-Führung fühlt sich das Bolliger Team Switzerland nach wie vor als grosser Aussenseiter. «Der Druck lastet sicher auf Suzuki Endurance. Als neunfacher Champion und werksunterstütztes Team haben sie die Verpflichtung, den Titel zu holen. Unser grosser Vorteil ist, dass wir als Privatteam nicht Weltmeister werden müssen. Wir dürfen Weltmeister werden!», so der erfahrene Teamchef.

Eine entscheidende Rolle im Kampf um die Weltmeisterschaft könnte dem Yamaha Austria Racing Team zufallen. Seit es das Rennen in Doha gibt, holten sich die noch regierenden Weltmeister zwei Siege und einen zweiten Platz. Die österreichische Mannschaft wird auch alles daran setzen, um die Weltmeisterschaft am Ende noch mit Platz drei abzuschliessen.

Auch das Team RAC41-City Bike mit dem Schweizer Gregory Junod, das vor dem Finale mit einem Punkt Rückstand auf RT Motovirus Racing auf dem vierten Rang der Zwischenwertung liegen, macht sich berechtigte Hoffnungen, die WM in den Top-3 zu beenden.

Das Qatar Endurance Racing Team 1 ist auf dem besten Weg, sich zum dritten Mal in Folge den Superstock-Cup zu sichern. Doch bei ihrem Heimrennen müssen Anthony Delhalle, Alex Cudlin und Mishal Al Naimi auf der Hut sein, liegt doch BMW Andalucia (Camille Hedelin, Alvaro Molina, Agoston Rosivall) nur sieben Punkte zurück.
 

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