4h Silverstone: Weitere Stimmen aus dem WEC-Paddock

Von Oliver Müller
FIA WEC
Sieger der 4h von Silverstone: (v. r.) José María López, Kamui Kobayashi und Mike Conway

Sieger der 4h von Silverstone: (v. r.) José María López, Kamui Kobayashi und Mike Conway

Der Saisonauftakt der Sportwagen-WM (FIA WEC) ging mit einem souveränen Doppelsieg für das Werksteam von Toyota zu Ende. In der GTE-Klasse siegten die Porsche. Das sagen die Protagonisten aus dem Fahrerlager zum Rennen.

Die neue Saison der FIA WEC endete genauso, wie die vorherige aufgehört hatte. Toyota feierte einen lockeren Doppelsieg und konnte die private LMP1-Konkurrenz von Rebellion und Ginetta bügeln. Etwas enger ging es in der GTE-Klasse zu, wo Porsche ebenfalls einen Doppelsieg einfuhr, jedoch von Ferrari ordentlich unter Druck gesetzt wurde. Das sind nun weitere Stimmen aus dem WEC-Fahrerlager zum Saisonauftakt in Silverstone:

Kamui Kobayashi – Sieger LMP1 auf Toyota

«Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Es ist ein perfekter Start in die Saison. Ich glaube, ich hatte wegen des Regens den schwersten Stint. Wir erwarteten einen kurzen Schauer und versuchten, auf den Slicks zu überleben. Aber es stellte sich als schwerer und länger heraus, als wir erwartet hatten, also mussten wir in die Box. Es war ein enger und fairer Kampf mit Auto #8. Alle im Team haben einen tollen Job gemacht. Das Auto zeigte sich das ganze Wochenende über stark und wir hatten ein gutes Tempo. Jetzt freuen wir uns auf Fuji.»

Brendon Hartley – Zweiter LMP1 auf Toyota

«Es war ein fantastisches Rennen für Toyota. Die Boxenstopps waren gut, die Autos waren super vorbereitet und es gab keine Fehler der Fahrer. Wir sind natürlich ein wenig enttäuscht, nicht gewonnen zu haben. Aber da wir alle wissen, dass nur ein Auto siegen kann, bin ich zufrieden mit meinem ersten Wochenende bei Toyota. Ich hatte einen interessanten ersten Stint mit Slicks bei Nässe und ohne Scheibenwischer. Somit bin ich mit meiner Leistung zufrieden.»

Loic Duval – Dritter LMP1 auf Rebellion

«Unser Auto wurde ja erst kurz vor dem Rennwochenende bestätigt. Somit sind wir mit dem dritten Platz mehr als zufrieden. Wir hatten kein problemloses Rennen, da wir beispielsweise eine Durchfahrtsstrafe bekommen hatten, die auf ein Sensorproblem unsererseits zurück ging. Für mich persönlich war es super, wieder in der LMP1 unterwegs zu sein. Der Rebellion unterscheidet sich jedoch sehr vom Audi-LMP1, den ich hier bis 2016 fuhr. Uns fehlt im Verkehr natürlich der Boost über das Hybridsystem. Da habe ich mich an jene Audi-Zeit erinnert, als wir lediglich 2 Megajoule an Extra-Power hatten und die Konkurrenz 6 oder 8 MJ. Als wir dann bei Audi auch auf 6 MJ hoch gingen, war es wie Tag und Nacht.»

Gianmaria Bruni - Sieger GTE-Klasse auf Porsche

«Unser Team hat eine optimale Taktik gewählt. Ich lag nach unserem Boxenstopp auf dem ersten Platz und hatte freie Fahrt. Dadurch konnte ich mir den entscheidenden Vorsprung herausfahren und diesen bis ins Ziel halten. Besser kann ein Debüt eines neuen Rennautos gar nicht verlaufen.»

Kévin Estre – Zweiter GTE-Klasse auf Porsche

«Es war ein großartiges Rennen mit vielen Zweikämpfen und reichlich Action auf der Strecke. Das hat viel Spaß gemacht. Ein wenig schade ist es für uns, dass wir den Sieg so knapp verpasst haben. Aber für Porsche war es natürlich ein optimaler Auftakt in die neue Saison.»

Alex Lynn – Dritter GTE-Klasse auf Aston Martin

«Es war ein sehr positiver Tag. Wir fahren mit einem Podium nach Hause, was ein großartiger Start in die Saison ist. Ehrlich gesagt denke ich, wir hätten das Rennen sogar gewinnen können. Maxime fuhr ein großartiges Rennen. Wir haben eine solide Leistung abgeliefert. Wir sind soviel besser als letztes Jahr um diese Zeit und können jetzt um die Meisterschaft mitfahren. Ich denke, die Klasse ist gut ausbalanciert. Es wird eine enge Saison.»

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