Yamaha auf Erklärungssuche: Was beim Superbike-Saisonauftakt schief lief
Der Saisonauftakt der Superbike-WM 2026 auf Phillip Island verlief für Yamaha enttäuschend. Sportdirektor Niccolò Canepa erklärt die Gründe des Versagens.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Ein fünfter Platz, eingefahren durch Andrea Locatelli im verregneten zweiten Lauf, muss als Höhepunkt von Yamaha beim ersten Saisonmeeting herhalten – dabei werden im Werksteam Pata Maxus sowie Giansanti Racing vier offizielle R1 und drei Weltmeister aufgeboten.
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Ausgerechnet der von Honda gewechselte Xavi Vierge, der in seiner Karriere noch keinen internationalen Titel gewonnen hat, war der schnellste Pilot. Aber der Spanier stürzte in beiden Hauptrennen und konnte am Superpole-Race wegen technischer Probleme nicht teilnehmen. Es war offensichtlich, dass die Yamaha R1 auf dem Phillip Island Circuit nicht konkurrenzfähig war. «Wir sind mit hohen Erwartungen hierhergekommen, denn obwohl wir diesen Winter nicht viel Zeit auf der Strecke verbringen konnten, war die Zeit, die wir dort hatten, positiv. Wir können jedoch nicht widersprechen, dass das Wochenende deutlich schwieriger war als erwartet», musste Sportdirektor Niccolò Canepa zugeben. «Unsere Performance war auf dieser Strecke nicht so stark wie in den Vorjahren, was auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist. Wir können nicht leugnen, dass Fehler gemacht wurden und wir weder das maximale Potenzial des Motorrads noch das der Fahrer ausschöpfen konnten. Wir werden uns vor Portimão mit unseren Teams zusammensetzen, um dies zu beheben und unsere Rennstrategie insgesamt zu verbessern.»
In den Yamaha-Teams wurden viele wichtige Positionen neu besetzt. So haben die Neuzugänge Vierge und Stefano Manzi ebenso neue Crew-Chiefs bekommen wie auch Aushängeschild Andrea Locatelli. Vor dem dem zweiten Saisonmeeting in Portimão (27. bis 29. März) werden auch weitere Tests durchgeführt.
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«Wir haben im Winter nicht intensiv neues Material ausprobieren können. Das ist meine Hoffnung, dass wir zurück in Europa Tests mit den neuen Komponenten durchführen können und die Piloten mit den normalen Reifen ein gutes Gefühl haben werden», verwies der frühere Rennchef auf eine Besonderheit beim Saisonauftakt. «Normalerweise sind die Reifen eher weich, doch für Phillip Island wurde eine andere Karkasse verwendet. Und auch wenn ich überzeugt bin, dass wir das bestmögliche Set-up erarbeitet hatten, waren wir damit weit hinter den anderen Herstellern zurück. Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass die R1 in Europa besser performen wird.»
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