Zak Brown (McLaren) über Alonso: Unglaube und Trauer

Von Mathias Brunner
​McLaren-Direktor Zak Brown (45) konnte nicht fassen, was sich da vor seinen Augen abspielte: «Als Fernando Alonso im ersten Training anhalten musste, fühlte ich puren Unglauben, dann Trauer und Enttäuschung.»

Neuer Tiefschlag für Superstar Fernando Alonso: Im ersten freien Training zum Grossen Preis von Spanien blieb der Wagen des McLaren-Honda-Piloten stehen, der Asturier drehte nicht einmal eine gezeitete Runde!

Der Kalifornier Zak Brown, Direktor von McLaren, konnte es nicht fassen, was sich da vor seinen Augen abspielte: «Als Fernando Alonso im ersten Training anhalten musste, fühlte ich nur eines – puren Unglauben, dann Trauer und Enttäuschung.»

In der Folge spürte der 45-Jährige «Trauer und Enttäuschung – aber dann musst du dich zusammenreissen, geschehen ist geschehen. Also haben wir uns auf den Wagen von Stoffel Vandoorne konzentriert, um aus dem ersten Training noch so viel Wissen als möglich zu schöpfen. Wenn wir alles in Betracht ziehen, dann hat Stoffel einen tollen Job gemacht.»

Fernando Alonso ging derweil Tennisspielen, aber das ist für Zak Brown kein Grund für Kritik: «Wenn es etwas gibt, womit Fernando Frustration abbauen kann, dann hat er meinen Segen. Wenn du mit deinem Ärger in einem Kämmerlein hockst, bringt das auch nichts. Du musst in solchen Situationen Dampf ablassen, du musst dir frische Energie geben, schliesslich standen nochmals 90 Minuten Training auf dem Programm, für die du dich aufbauen musst.»
«Fernando hat verstanden, etwas ganz Anderes zu tun. Das hat ihm den Kopf freigemacht, das war richtig.»

Und dann bekommen die Motorenspezialisten von Honda noch ihr Fett weg. Auf die Frage, ob die Standfestigkeit von Honda weiter zerbrösele, ätzt der US-Amerikaner: «Ich kann nicht behaupten, dass die Zuverlässigkeit schlechter wird, denn bislang hatten wir kaum nennenswerte Standfestigkeit.»

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