Formel-1-Motoren: Sauber nicht mit Honda-Power

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Frédéric Vasseur: «Diese Entscheidung wurde aus strategischen Gründen getroffen»Hungarian GP Thursday 27/07/17

Frédéric Vasseur: «Diese Entscheidung wurde aus strategischen Gründen getroffen»Hungarian GP Thursday 27/07/17

Die im April verkündete Partnerschaft zwischen Sauber und Honda kommt definitiv nicht zustande. Die Schweizer haben den Japanern eine Absage erteilt. Der künftige Motorenpartner soll bald verkündet werden.

Was sich bereits seit Wochen abgezeichnet hat, ist nur offiziell: Sauber wird ab 2018 nicht wie geplant mit Honda-Power unterwegs sein. Dies bestätigte der neue Teamchef Frédéric Vasseur. «Es ist sehr bedauerlich, dass wir die geplante Zusammenarbeit mit Honda zu diesem Zeitpunkt einstellen müssen. Diese Entscheidung wurde aus strategischen Gründen sowie mit den besten Absichten für die Zukunft des Sauber F1 Teams getroffen. Wir möchten uns bei Honda für die bisherige Zusammenarbeit bedanken und wünschen ihnen alles Gute für deren Zukunft in der Formel 1», sagte der Franzose.

Vasseurs Vorgängerin Monisha Kaltenborn hatte den Deal mit Honda aufgegleist und Ende April verkündet, dass man ab 2018 für drei Jahre zusammenarbeiten wolle. Bei einem Treffen zwischen Yamamoto und Sauber-Oberhaupt Pascal Picci, das am Montag nach dem Österreich-GP im Sauber-Werk von Hinwil stattgefunden hatte, machte der Schweizer dem Japaner klar, dass Sauber sich das Ganze nochmals anschauen wolle.

In Silverstone bekräftigte Honda-Motorsport-Geschäftsleiter Masashi Yamamoto, dass man bereit sei, die vereinbarte Absichtserklärung auch einzuhalten. «Ich habe viel mit Monisha Kaltenborn aufgebaut und wir würden uns freuen, wenn das Bestand hat.» Honda-F1-Rennleiter Yusuke Hasegawa drängte kurz darauf auf eine Antwort aus Hinwil. Diese hat er nun bekommen.

Mit welchem Motorenpartner Sauber im nächsten Jahr antreten wird, soll bald verkündet werden. In Frage kommt nach der Honda-Absage eigentlich nur der bisherige Motorenpartner Ferrari. Denn Mercedes müsste die Zusage von der Formel-1-Kommission erhalten, um ein viertes GP-Team im Feld auszurüsten. Vor dem Hintergrund der Streitigkeiten in der Formel-1-Kommission ist eine Zusage schwer vorstellbar. Auch eine Zusammenarbeit mit Renault kann man sich angesichts der Tatsache, dass Vasseur die Franzosen Anfang 2017 im Streit verlassen hat, nur schwer vorstellen.

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