3. Training Spa: Wieder Bestzeit von Kimi Räikkönen!

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Kimi Räikkönen war auch im 3. Training der Schnellste

Kimi Räikkönen war auch im 3. Training der Schnellste

Ferrari-Star Kimi Räikkönen hatte schon das erste Training auf dem Circuit de Spa-Francorchamps dominiert. Auch in der letzten freien Trainingsstunde war kein anderer GP-Star schneller als der Iceman.

Die GP-Stars mussten die letzte freie Trainingsstunde auf dem Circuit de Spa-Francorchamps auf einer abtrocknenden Strecke in Angriff nehmen. Der erste Mann auf der Piste war Kevin Magnussen, doch der Haas-Pilot durfte sich nicht zu lange über eine leere Piste freuen, denn Sauber-Pilot Pascal Wehrlein und Magnussens Teamkollege Grosjean folgten dem Dänen auf die Strecke.

Drei Minuten nach dem Start zeigte sich auch Sebastian Vettel auf der Piste. Der Ferrari-Star liess sich für seine erste Ausfahrt die superweichen Reifen geben, während Mercedes-Pilot Valtteri Bottas auf den Intermediates ausrückte. Der Finne lag damit im Trend, denn di meisten Piloten nahmen die erste Runde auf den grün markierten Gummis in Angriff.

Noch bevor die erste Rundenzeit auf dem Zeitenmonitor aufleuchtete, bekundete der erste Pilot Probleme: McLaren-Honda-Ass Fernando Alonso beschwerte sich über Boxenfunk, weil er seinen Heckflügel nicht flachstellen konnte. Sein Team beruhigte ihn mit der Mitteilung, dass man das Problem bei seinem nächsten Besuch an der Box aus der Welt schaffen könne.

Die erste Zeit des Tages liess sich Toro Rosso-Pilot Daniil Kvyat notieren. Der Russe schaffte es in 1:48,498 min um den 7,004 km langen Kurs, und war im Vergleich zum Vortag relativ gemächlich unterwegs. Denn die Tagesbestzeit von Lewis Hamilton lag bei 1:44,753 min. Entsprechend schnell wurde der frühere Red Bull Racing-Pilot durchgereicht.

Nachdem die ersten Piloten ihre Runden gedreht hatten, führte Hamilton die Liste mit 1:45,480 min vor Kimi Räikkönen an. Der Ferrari-Star, der am Vortag das erst Training als Schnellster beendet hatte, blieb knapp eine Zehntel langsamer als der Silberpfeil-Pilot.

Daniil Kvyat: Feuer im Heck

Nach den ersten 20 Minuten hatten sich erst neun Piloten eine Rundenzeit notieren lassen, wobei Hamilton immer noch der Schnellste war. Der Brite führte die Zeitenliste vor Räikkönen, Daniel Ricciardo, Valtteri Bottas, Carlos Sainz, Kvyat, Felipe Massa, Lance Stroll und Pascal Wehrlein an.

Auch Sebastian Vettel rückte kurz darauf wieder auf der superweichen Mischung aus und reihte sich mit 1:45,737 min auf dem dritten Platz ein, während sein Teamkollege Räikkönen – der auch auf den rot markierten Walzen Gas gab – mit 1:45,422 min die Spitze übernahm. Damit distanzierte er Hamilton um nur 58 Tausendstel.

Während Räikkönen und Hamilton wieder in Richtung Boxengasse abbogen, gab Vettel weiter Gas und setzte sich mit 1:45,458 min auf die zweite Position. Damit kam der vierfache Champion bis auf 36 Tausendstel an die Bestmarke seines Teamkollegen heran.

Kaum war die erste halbe Stunde durch, wurden die gelben Flaggen geschwenkt. Der Grund: Kvyat musste seinen Toro Rosso-Renner zwischen den Kurven 4 und 5 am Streckenrand abstellen. «Ich habe keine Power mehr», funkte der Russe kurz vor seinem Ausfall, woraufhin sein Team ihn anwies, das Auto gleich abzustellen.

Kvyat tat, wie ihm befohlen wurde, und kaum hatte er das Cockpit verlassen, brach im Heck seines Dienstwagens ein Feuer aus. Die Streckenposten schoben das Auto hinter die Leitplanken und machten sich daran, den Brand zu löschen. Der Zwischenfall sorgte nicht nur bei Toro Rosso für Ärger, auch das Williams-Team hatte allen Grund zur Sorge, denn Massa war offenbar zu schnell unterwegs, als er jene Stelle passierte, an der Kvyat sein Fahrzeug abgestellt hatte. Die Regelhüter kündigten an, die Daten nach dem Ende des Trainings zu prüfen.

Kaum durften die Stars wieder Gas geben, sorgte Räikkönen mit 1:43,916 min für eine neue Bestmarke, an die weder Vettel noch Hamilton herankamen. Der Deutsche blieb 0,197 sec langsamer und sicherte sich damit die zweite Position vor Hamilton, der nur eine Tausendstel langsamer als Vettel blieb. Die drei Schnellsten waren allesamt auf ultraweichen Reifen unterwegs.

In den letzten zehn Minuten waren bis auf Alonso alle GP-Stars auf der Bahn. Abgesehen von Grosjean und Magnussen hatten sämtliche Fahrer ihre Bestzeiten auf den violett markierten Reifen gedreht.

Am Ende durfte sich Räikkönen mit 1:43,916 min über die Bestzeit freuen. Hinter dem 37-Jährigen reihten sich Vettel, Hamilton, Verstappen, Bottas, Ricciardo, Palmer, Pérez, Sainz und Alonso ein. Hülkenberg, Ocon, Grosjean, Vandoorne, Stroll, Massa, Magnussen, Kvyat, Wehrlein und Ericsson komplettierten die Zeitenliste.

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Mathias Brunner
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