Fernando Alonso: «Besitze leider keine Kristallkugel»

Von Rob La Salle
Formel 1
Fernando Alonso wartet seit mehr als vier Jahren auf seinen nächsten GP-Sieg

Fernando Alonso wartet seit mehr als vier Jahren auf seinen nächsten GP-Sieg

Seit seinem Heim-GP von 2013 in Barcelona wartet Fernando Alonso nun schon auf den 33. GP-Sieg seiner Karriere. Trotzdem will er den Vorwurf, die falschen Karriere-Entscheidungen gefällt zu haben, nicht stehen lassen.

Heute sind es 1618 lange Tage, die Fernando Alonso nun schon ohne GP-Siegesjubel aushalten musste. Der Grund: Der ehrgeizige Weltmeister von 2005 und 2006, den viele GP-Experten und sogar GP-Kollegen für den komplettesten GP-Piloten im aktuellen Feld ansehen, sass in den letzten 4 Jahren 5 Monaten und 4 Tagen schlicht nicht im richtigen Auto, um ganz vorne mitspielen zu können.

Letztmals durfte Alonso beim Spanien-GP 2013 vor heimischer Kulisse aufs höchste Podesttreppchen steigen – seither gab es nur noch acht Podestplätze, und sechs davon eroberte er noch im gleichen Jahr seines jüngsten GP-Triumphes. Dass dies nichts mit seinem Talent zu tun hat, ist jedem im Formel-1-Fahrerlager klar. Und weil einer der besten Piloten im Feld keinen Erfolg hat, wird natürlich auch darüber diskutiert, ob der stolze Asturier sein Elend durch die falschen Entscheidungen nicht selbst zu verantworten hat.

Davon will Alonso natürlich nichts hören. Der 36-jährige GP-Star verteidigt sich und stellt klar: «Ich bereue keine einzige Entscheidung, die ich gefällt habe. Ich habe das schon oft gesagt: Jedes mal habe ich die beste Option gewählt, was mir am schlüssigsten erschien. Und leider besitze ich auch keine Kristallkugel, mit der ich die Zukunft voraussehen könnte.»

Und Alonso betont, dass er nicht der Einzige in der Geschichte der Formel 1 ist, den dieses Schicksal ereilt hat. «Was mir passiert ist, gleicht der Situation von Michael Schumacher bei Mercedes, dort lief es auch nicht zu gut. Selbst Lewis Hamilton kennt das, bei ihm lief das erste Jahr bei Mercedes auch nicht super.»

«Ich bin stolz, für Renault, McLaren und Ferrari gefahren zu sein», erklärt der 97-fache GP-Podeststürmer. «Als ich jeweils zu diesen Teams wechselte, hat auch keiner meine Wahl in Frage gestellt oder gesagt, dass dies eine schlechte Entscheidung war. Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber ich bin trotzdem stolz auf meine Karriere.»

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