Was Ferrari tun muss, um Mercedes zu schlagen

Von Otto Zuber
Formel 1
Sebastian Vettel braucht ein Auto, das auf allen Strecken stark ist

Sebastian Vettel braucht ein Auto, das auf allen Strecken stark ist

2017 musste sich Ferrari im Titelkampf letztlich mit dem zweiten Platz hinter Mercedes begnügen. Die Roten wollen in diesem Jahr zurückschlagen. Doch das ist nur unter gewissen Voraussetzungen möglich.

Die Formel-1-Fans und GP-Experten müssen sich noch bis zum 22. Februar gedulden, bevor sie die 2018er-Renner von Ferrari und Mercedes zu Gesicht bekommen. Denn die beiden Titelgegner des Vorjahres enthüllen ihre Fahrzeuge erst nächste Woche – und wählten dafür ausgerechnet den gleichen Nachmittag.

Dennoch wird bereits jetzt heftig darüber diskutiert, wer in diesem Jahr die Nase vorn haben wird. Viele setzen dabei auf Mercedes, denn die Silberpfeile haben sich seit der Einführung der 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybride in der Saison 2014 in jedem bisherigen Titelkampf gegen die Konkurrenz durchsetzen können.

Allerdings zeigt die Formkurve von Ferrari seit dem letzten Jahr nach oben – die Scuderia hat im vergangenen Winter einen grossen Teil des Rückstands auf die Sternmarke aufholen können. Nun hoffen die Fans des ältesten GP-Rennstalls der Welt, dass die Mannschaft aus Maranello auch in diesem Jahr ganze Arbeit geleistet und auf die Spitzenreiter aufgeholt hat.

Der frühere GP-Pilot Karun Chandhok weiss, was es dazu braucht. Der heutige TV-Experte erklärt im Gespräch mit den Kollegen des Magazins «Autosport»: «Ferrari braucht ein Auto, dass auf einer grösseren Anzahl Strecken als bisher die entsprechende Performance liefert.» So sei der Vorgänger im vergangenen Jahr vor allem auf langsameren Kursen schnell gewesen, doch das reiche nicht, betont der Inder weiter.

Und damit nicht genug: «Ferrari hat im vergangenen Jahr in die Hände gespielt, dass Mercedes ein Auto gebaut hat, das schwierig abzustimmen war. Doch in diesem Jahr werden die Weltmeister sicherlich besser in Form sein. Damit die roten Autos um den Titel kämpfen können, müssen sie es schaffen, im Qualifying mehr Speed zu finden. Auch muss Ferrari die Probleme mit der Standfestigkeit, die in der zweiten Saisonhälfte aufgetaucht sind, in den Griff bekommen», zählt Chandhok auf.

Die wichtigsten Termine 2018

Team-Präsentationen
19. Februar: Red Bull Racing (Internet)
20. Februar: Renault (Internet)
20. Februar: Sauber (Internet)
22. Februar: Ferrari (Maranello)
22. Februar: Mercedes (Silverstone)
23. Februar: McLaren (Internet)
26. Februar: Toro Rosso (Barcelona)

Wintertests
26. Februar bis 1. März: Cirucit de Barcelona-Catalunya
6. bis 9. März: Circuit de Barcelona-Catalunya

Testfahrten innerhalb der Saison
15./16. Mai: Circuit de Barcelona-Catalunya
31. Juli/1. August: Hungaroring

Formel-1-WM
25. März: Australien (Melbourne)
8. April: Bahrain (Sakhir)
15. April: China (Shanghai)
29. April: Aserbaidschan (Baku)
13. Mai: Spanien (Barcelona)
27. Mai: Monaco (Monte Carlo)
10. Juni: Kanada (Montreal)
24. Juni: Frankreich (Le Castellet)
1. Juli: Österreich (Spielberg)
8. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
22. Juli: Deutschland (Hockenheim)
29. Juli: Ungarn (Budapest)
26. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
2. September: Italien (Monza)
16. September: Singapur
30. September: Russland (Sotschi)
7. Oktober: Japan (Suzuka)
21. Oktober: USA (Austin)
28. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
11. November: Brasilien (São Paulo)
25. November: Abu Dhabi (Insel Yas)

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