Die Ferrari-Ingenieure haben beim SF71H viel Liebe zum Detail an den Tag gelegt. Der 64. Renner aus der berühmten Sportwagenschmiede aus Maranello unterschiedet sich deutlich von seinem Vorgänger.
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Der Ferrari für die Formel-1-Saison 2018 wurde in Maranello vor einer erlesenen Gästeschar enthüllt. Zuschauen durfte aber auch der Rest der Welt, denn wie schon vor zwölf Monaten übertrug der älteste Rennstall der Welt die Präsentation der neuen roten Göttin auch in diesem Jahr im Netz.
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Und was die Tifosi auf der ganzen Welt zu sehen bekamen, hat es in sich. Denn der Ferrari SF71H ist zwar "nur" eine Weiterentwicklung des 2017er-Modells, wie Technikchef Mattia Binotto betont. Dennoch sind auf den ersten Blick klare Unterschiede zum Vorgänger erkennbar. Das augenfälligste Merkmal dürfte auch beim Maranello-Renner der umstrittene Halo-Schutzbügel sein, der von den Ferrari-Ingenieuren auf der Oberseite ein Flügelchen verpasst bekommen hat. Auf der Vorderseite des rot lackierten Cockpit-Schutzes prangt das Ferrari-Logo mit dem berühmten Cavallino Rampante.
Auffallend ist auch das Fehlen des Santander-Schriftzugs, der seit 2009 auf den roten Rennern aus Italien zu sehen war. Weil das Sponsoring-Abkommen mit der spanischen Bank nicht verlängert wurde, sind die weissen Flächen auf Front- und Heckflügel nun wieder rot lackiert.
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Weiss geblieben ist die Finne auf der Airbox, die das letztjährige Segel ersetzt, weil die entsprechenden Regeln angepasst wurden. Platz für die italienischen Landesfarben bietet aber auch die neue Version.
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Die Airbox selbst wirkt konventioneller als die zuletzt gesehene Version, die gegen Ende der 2017er-Saison eingesetzt worden war. In ihr führen drei getrennte Kanäle die Luft ins Auto. Auch der S-Schacht, mit dem die Luft durch die Vorderachse gelenkt wird, ist geblieben.
Noch aggressiver als beim Vorgänger gingen die Designer bei den Seitenkästen und den darum liegenden Flügelelementen vor. Die Einlässe fallen bemerkenswert klein aus. "Wir haben hier einen sehr innovativen Ansatz gewählt", erklärt Binotto stolz, und verrät: "Auch der Radstand ist etwas länger geworden, zudem haben wir die Komponenten im Auto neu angeordnet. Die Jungs haben auch in diesem Bereich einen super Job gemacht." Auffallen ist: Der neue Ferrari ist trotz des langen Radstands relativ steil angestellt.
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Ganz allgemein fällt auf, mit wie viel Liebe zum Detail die Ferrari-Konstrukteure vorgegangen sind. Ob beim Frontflügel, bei den Luftleitelementen an den Seitenkästen oder bei den mit Flügelchen bestückten Rückspiegeln – die filigranen Lösungen, die sich die Konstrukteure aus Maranello haben einfallen lassen, wirken durchdacht. Ob das reicht, um die silberne Konkurrenz in den Griff zu bekommen, wird sich noch zeigen. Sicher ist: Ferrari muss nicht nur in Sachen Standfestigkeit deutliche Fortschritte machen, um wieder ganz vorne mitkämpfen zu können. Der neue Dienstwagen von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen muss auch etwas schneller sein als die 2017er-Version, die vor allem auf Highspeed-Kursen Schwächen offenbart hatte. Die technischen Daten des SF71H Motor Name: Ferrari 062 EVO Hubraum: 1600 ccm? Max. Drehzahl: 15,000 Aufladung: Single Turbo? Max. Benzindurchfrluss: 100 kg/h max? Fassungsvermögen des Tanks: 105 kg? Anordnung: V6 90°? Zylinder: 6? Bohrung: 80 mm Hub: 53 mm? Ventile: 4/Zylinder? Benzineinspritzung: 500 bar – direkt
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ERS System? Max. Energiespeicher/Runde: 4 MJ? MGU-K Leistung: 120 kW? MGU-K Max. Drehzahl: 50,000 U/min. MGU-H Max. Drehzahl: 125,000 U/minTechnische Daten Getriebe? Servounterstütztes hydraulisches Sperrdiferenzial ? Sequenzielles und elektronisch gesteuertes Halbautomatik-Getriebe Acht Vorwärtsgänge, ein Rückwärtsgang Chassis Bauart: Kohlefaser und Waben-Kompositstruktur Bremsen Brembo: Innenbelüftete Karbon-Scheibenbremsen (vorne und hinten), elektronisch gesteuerte Hinterradbremse (brake-by-wire)
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Aufhängung Druckstreben-Vorderradaufhängung? Zugstreben-Hinterradaufhängung Fahrzeuggewicht Samt Flüssigkeiten und Fahrer 733 kg? Räder OZ (vorne und hinten): 13”
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