Vor 1. Barcelona-Test: Alle Fahrer – heisse Fragen

Von Mathias Brunner
Formel 1
So misslich wie beim Roll-out von Red Bull Racing könnte es auch in Barcelona werden

So misslich wie beim Roll-out von Red Bull Racing könnte es auch in Barcelona werden

​Endlich gehen die Formel-1-Wintertests los! Wir sagen, wer am Montag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in den zehn Autos sitzt und welche heissen Fragen schon bald beantwortet werden könnten.

Wir stehen kurz vor den ersten Formel-1-Wintertests, und Fans und Fachleute fiebern dem ersten Kräftemessen mit Spannung entgegen. Eine der Kernfragen: Kann sich Red Bull Racing in den WM-Kampf von Mercedes und Ferrari einmischen? Die RBR-Gegner wissen genau: Sebastian Vettel hatte von 2010 bis 2013 bestimmt nicht den kraftvollsten Motor im Heck. Aber dennoch haben er und Red Bull Racing vier Titel in Folge geholt. Weil das Chassis Schwächen des Motors kaschieren konnte.

Anders gesagt: Gelingt Renault nur halbwegs ein guter Motor, standfester und kraftvoller als die Antriebseinheit von 2017, dann ist davon auszugehen, dass Mercedes und Ferrari Gegenwind erhalten. Renault-Sport-Geschäftsleiter Cyril Abiteboul hat jedoch bereits gewarnt: «Wir werden eine PS-Steigerung nicht der Standfestigkeit unterordnen.»

Seit Tagen stehen im Fahrerlager des Circuit de Barcelona-Catalunya so viele Rennlaster, als würde ein Grand Prix stattfinden. Einige sind etwas früher gekommen, um noch ihren Filmtag zu absolvieren – wie Sauber, Renault, Haas und Ferrari. Auch Toro Rosso war schon unterwegs (in Misano), Red Bull Racing in Silverstone, am gleichen Ort auch Mercedes-Benz, McLaren in Navarra.

Obschon die Wintertests inzwischen auf nur acht Tage geschrumpft sind (zu zwei Paketen à vier Tagen, vom 26. Februar bis zum 1. März sowie von 6. bis 9. März), sind einige Rennställe auch ausserhalb dieser Zeit am Rundendrehen. Möglich wird das durch die so genannten Filmtage. Gemäss Reglement stehen jedem Team pro Saison zwei solcher Filmtage zu, dabei dürfen pro Tag nicht mehr als 100 Kilometer zurückgelegt werden. Der Autoverband FIA muss überdies davon informiert sein, welche Chassis und welche Fahrer zum Einsatz kommen. Der Wagen rollt auf Demo-Reifen von einer sehr harten Mischung, welche mit dem 2018er Pirelli-Gummi wenig zu tun haben.

Die Betriebsamkeit hat diesen Kern: Bei nur acht Tagen soll jede Testminute genutzt werden. Daher werden an Filmtagen eventuell auftretende Kinderkrankheiten kuriert.

Häufig gestellte Frage: Wieso testen die Rennställe eigentlich ausgerechnet in Barcelona so oft?

Antwort: Weil Bahrain und Abu Dhabi zu weit weg sind, ein Test in Arabien zu viel kostet, weil die Jerez-Strecke ein Chassis nicht so auf die Probe stellt wie Barcelona. Weil Valencia ein Mickymauskurs ist. Weil Navarra keine Vergleichsdaten erlaubt.

In Barcelona wird hingegen nicht gefahren, weil es dort immer so schön warm ist. Das ist leider ein Mythos. Wir haben schon Testmorgen erlebt, da haben wir Eis von der Scheibe des Mietwagens gekratzt. Bei einer Pistentemperatur im einstelligen Gradbereich lässt sich nicht viel über das Verhalten der Reifen lernen. Und über den thermischen Haushalt eines GP-Renners auch nicht.

Ganz abgesehen davon, dass die Mitglieder der zehn Rennställe mit Sorgenfalten den Wetterbericht anschauen: Wolken und klamme acht Grad Höchsttemperatur am Montag, dann drei Tag Regen!

Barcelona ist unter den Technikern auch so beliebt, weil sie tonnenweise Daten aus Renn- und Testbetrieb haben. Das erleichtert die Arbeit mit den neuen Boliden.

Und zu tun gibt es reichlich: Die Rennställe lernen ab Montag ihre Autos über Roll-outs hinaus kennen. Zudem müssen sie mit den neuen Pirelli-Mischungen Erfahrungen sammeln. Dazu ist Barcelona einfach ideal – schnelle, langgezogene Bögen wie Kurve 3, enge Ecken, Kurven mit verschiedenen Radien, mittelschnelle Kurven, dazu eine lange Gerade, flotte Richtungswechsel, alles da. Nicht zu vergessen: Barcelona ist frisch asphaltiert worden.

Was Fans uns auch oft fragen: Wo wir doch Tests haben, wieso stehen die Teams dann den halben Tag in der Box herum? Und dies auch noch hinter diesen doofen spanischen Wänden!

Antwort: Leider verbietet die FIA nur an Rennwochenenden die Benutzung des Sichtschutzes. Sobald bei den Tests ein Auto von der Bahn zurückkommt, rollen die Mechaniker spanische Wände herbei als ginge es um ihr Leben. Statt sich den Fans zu öffnen, zieht sich die Formel 1 zurück. Nicht unbedingt, was sich Formel-1-Grossaktionär Liberty Media unter Fan-Nähe vorstellt.

Dabei wäre das Interesse da, gerade weil wir jetzt eine aufregend neue Technik erhalten haben. Doch die Rennställe verfallen in Geheimniskrämerei, als gäbe es dafür WM-Punkte. Angeblich unter dem Vorwand, man wolle den Gegnern nichts herzeigen. Pardon, das ist Blödsinn: Sobald Autos auf die Bahn gehen, werden Dutzende Fotografen munter. Nicht wenige von ihnen verdienen sich ein Zubrot, indem sie einem Rennstall nachher Fotos mailen. Daraus werden all jene Daten errechnet, die man auch gleich preisgeben könnte. Zumal: Nur weil, als Beispiel, McLaren-Honda eine besonders clevere Fahrzeugnase gebaut hat, muss es nicht gesagt sein, dass die an einem Red Bull Racing ebenfalls funktionieren würde.

Was Fans oft fragen: Wieso stehen die Autos immer so lange in der Box?

Aerodynamiker werden die Renner gespickt mit Sensoren und Messgittern auf die Bahn senden. Das bindet Zeit zum Anbringen und Abmontieren. Wenn der Pilot dann mit gleichmässiger Geschwindigkeit fährt, bretzelt das auch keinen Fan von seinem Tribünensitz.

Die Fahrer feilen an ihrem Arbeitsplatz: Sitzposition, Stellung des Lenkrads, Bremspedalposition. Auch das bindet Zeit.

Die Teams versuchen in nur acht Tagen Wintertests vor der Saison so viele Daten als möglich zu sammeln: Viel Sprit an Bord, halbvoller Tank, Quali-Trimm, dazu alle erdenklichen Reifenmischungen, es wird mit Radsturz gespielt und mit dem Reifendruck, mit der Bodenfreiheit, mit unterschiedlichen Anstellwinkeln der Flügel. Es gibt fast unendlich viele Einstellmöglichkeiten.

Damit sind die Tageszeiten stets mit Vorsicht zu geniessen: Die Rundenwerte wurden selten zur gleichen Zeit und in gleicher Fahrzeugausführung erzielt. Also Vorsicht, wenn Sie ab Morgen jeweils die Zeitenliste sehen.

Dennoch werden wir hoffentlich einen Vorgeschmack auf Antworten der heissesten Fragen erhalten: Wie sieht es im Kräftemessen der Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing aus? Welchen Schritt nach vorne macht McLaren dank Renault? Wie sieht es im heiss umkämpften Mittelfeld zwischen Force India, McLaren, Toro Rosso, Renault und Haas aus? Kann sich Sauber dank Ferrari-Power und einem endlich modernen Auto vom Schluss des Feldes freisprengen?

Williams hat das Modell von Mercedes übernommen – dass die Arbeit eines einzelnen Tages auf zwei Piloten verteilt wird. Teamchef Toto Wolff: «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Fahrer auf diese Weise frischer bleiben.»

Barcelona-Test, Tag 1 – Montag: Piloten im Einsatz

Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF71H
Nikita Mazepin (RU), Force India VJM11-Mercedes
Romain Grosjean (F), Haas VF-18-Ferrari
Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault
Valtteri Bottas (FIN), dann Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+
Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18
Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer
Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari
Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda
Lance Stroll (CDN), dann Sergey Sirotkin (RU), Williams FW41-Mercedes

Barcelona–Melbourne: Der Vergleich

Wir haben uns die Frage gestellt: Ist die Barcelona-Winterzeit wirklich ein Indikator darauf, wie es nach dem ersten Qualifying der Saison im Albert-Park von Melbourne steht?

Fakt ist: Die Testbedingungen von Barcelona und die Qualifikationsbedingungen von Australien bieten nur wenige Schnittmengen. Allein die unterschiedlichen Luft- und Asphalttemperaturen werden die Reihenfolge durcheinanderwirbeln. Zudem ist die Testbahn des Circuit de Barcelona-Catalunya frisch asphaltiert worden, was die Vergleiche erneut erschwert.

Weiterer Punkt: Die zwanzig Rennwagen sind in Spanien der Erfahrung nach selten zum gleichen Zeitpunkt unter identischen Bedingungen auf der Bahn. Seine persönliche Bestzeit am Morgen zu fahren, wenn die Luft kühler ist, oder am Nachmittag, das ist etwas ganz Anderes. Hosen runter heisst es daher erst im Abschlusstraining im Albert-Park.

Nächste Fragezeichen: Zeigen die Rennställe wirklich alles, was sie können? Wieviel Ballast ist noch im Wagen, der dann in Australien rausgenommen wird? Sind die Autos bei der Quali-Simulation wirklich fast ohne Kraftstoff unterwegs? Wer will die Konkurrenz in falsche Sicherheit wiegen?

Weiterer Punkt: Die meisten Teams werden Evo-Teile nach Melbourne bringen, auch das verschiebt das Bild, abhängig davon, wie gut sich die jüngsten Verbesserungen bewähren.

Ein gutes Beispiel für das Zerrbild Testfahrten – als Jean Alesi im Jahre 2001 im Prost-Rennwagen in Estoril (Portugal) zwei Tagesbestzeiten zeigte und die Konkurrenz um eine satte Sekunde in Grund und Boden fuhr. Prost holte anschliessend im Laufe der Saison nur vier kümmerliche Punkte!

Wir wollten aus all diesen Gründen einmal wissen: Wie sehen die Top-Ten vom letzten grossen Wintertest und dann die Top-Ten im Abschlusstraining von Melbourne der letzten vier Jahre aus?

Verblüffende Antwort: Kein einziger Fahrer, der schnellster Mann der jeweils fünf letzten Testtage war, konnte sich später über die Pole-Position in Australien freuen!

Es wird noch wilder – kein einziger jener Piloten, die im letzten Wintertest Bestzeit erzielten, konnte in Melbourne im gleichen Jahr gewinnen oder in der jeweiligen Saison Weltmeister werden!

Teilweise wurde die Reihenfolge tüchtig durchmischt, aber sehen Sie selber.

Wintertests – Australien-Quali: Vergleich 2013–2017
Zweiter Wintertest 2017, Barcelona
1. Kimi Räikkönen (Ferrari)
2. Sebastian Vettel (Ferrari)
3. Valtteri Bottas (Mercedes)
4. Lewis Hamilton (Mercedes)
5. Felipe Massa (Williams)
6. Max Verstappen (Red Bull Racing)
7. Carlos Sainz (Toro Rosso)
8. Nico Hülkenberg (Renault)
9. Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)
10. Sergio Pérez (Force India)

Abschlusstraining Melbourne 2017
1. Lewis Hamilton (Mercedes)
2. Sebastian Vettel (Ferrari)
3. Valtteri Bottas (Mercedes)
4. Kimi Räikkönen (Ferrari)
5. Max Verstappen (Red Bull Racing)
6. Romain Grosjean (Haas)
7. Felipe Massa (Williams)
8. Carlos Sainz (Toro Rosso)
9. Daniil Kvyat (Toro Rosso)
10. Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)

Sieger Australien-GP 2017: Sebastian Vettel (Ferrari)
Weltmeister 2017: Lewis Hamilton (Ferrari)

Zweiter Wintertest 2016, Barcelona
1. Kimi Räikkönen (Ferrari)
2. Sebastian Vettel (Ferrari)
3. Nico Rosberg (Mercedes)
4. Carlos Sainz (Toro Rosso)
5. Felipe Massa (Williams)
6. Valtteri Bottas (Williams)
7. Nico Hülkenberg (Force India)
8. Max Verstappen (Toro Rosso)
9. Lewis Hamilton (Mercedes)
10. Sergio Pérez (Force India)

Abschlusstraining Melbourne 2016
1. Lewis Hamilton (Mercedes)
2. Nico Rosberg (Mercedes)
3. Sebastian Vettel (Ferrari)
4. Kimi Räikkönen (Ferrari)
5. Max Verstappen (Toro Rosso)
6. Felipe Massa (Williams)
7. Carlos Sainz (Toro Rosso)
8. Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)
9. Sergio Pérez (Force India)
10. Nico Hülkenberg (Force India)

Sieger Australien-GP 2016: Nico Rosberg (Mercedes)
Weltmeister 2016: Nico Rosberg (Mercedes)

Dritter Wintertest 2015, Barcelona
1. Nico Rosberg (Mercedes)
2. Lewis Hamilton (Mercedes)
3. Valtteri Bottas (Williams)
4. Felipe Massa (Williams)
5. Kimi Räikkönen (Ferrari)
6. Sebastian Vettel (Ferrari)
7. Felipe Nasr (Sauber)
8. Carlos Sainz (Toro Rosso)
9. Romain Grosjean (Lotus)
10. Marcus Ericsson (Sauber)

Abschlusstraining Melbourne 2015
1. Lewis Hamilton (Mercedes)
2. Nico Rosberg (Mercedes)
3. Felipe Massa (Williams)
4. Sebastian Vettel (Ferrari)
5. Kimi Räikkönen (Ferrari)
6. Valtteri Bottas (Williams)
7. Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)
8. Carlos Sainz (Toro Rosso)
9. Romain Grosjean (Lotus)
10. Pastor Maldonado (Lotus)

Sieger Australien-GP 2015: Lewis Hamilton (Mercedes)
Weltmeister 2015: Lewis Hamilton (Mercedes)

Dritter Wintertest 2014, Bahrain
1. Felipe Massa (Williams)
2. Lewis Hamilton (Mercedes)
3. Nico Rosberg (Mercedes)
4. Valtteri Bottas (Williams)
5. Fernando Alonso (Ferrari)
6. Sergio Pérez (Force India)
7. Kimi Räikkönen (Ferrari)
8. Nico Hülkenberg (Force India)
9. Jean-Eric Vergne (Toro Rosso)
10. Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)

Abschlusstraining Melbourne 2014
1. Lewis Hamilton (Mercedes)
2. Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)
3. Nico Rosberg (Mercedes)
4. Kevin Magnussen (McLaren)
5. Fernando Alonso (Ferrari)
6. Jean-Eric Vergne (Toro Rosso)
7. Nico Hülkenberg (Force India)
8. Daniil Kvyat (Toro Rosso)
9. Felipe Massa (Williams)
10. Valtteri Bottas (Williams)

Sieger Australien-GP 2014: Nico Rosberg (Mercedes)
Weltmeister 2014: Lewis Hamilton (Mercedes)

Dritter Wintertest 2013, Barcelona
1. Nico Rosberg (Mercedes)
2. Fernando Alonso (Ferrari)
3. Lewis Hamilton (Mercedes)
4. Felipe Massa (Ferrari)
5. Jenson Button (McLaren)
6. Nico Hülkenberg (Sauber)
7. Adrian Sutil (Force India)
8. Kimi Räikkönen (Lotus)
9. Paul di Resta (Force India)
10. Pastor Maldonado (Williams)

Abschlusstraining Melbourne 2013
1. Sebastian Vettel (Red Bull Racing)
2. Mark Webber (Red Bull Racing)
3. Lewis Hamilton (Mercedes)
4. Felipe Massa (Ferrari)
5. Fernando Alonso (Ferrari)
6. Nico Rosberg (Mercedes)
7. Kimi Räikkönen (Lotus)
8. Romain Grosjean (Lotus)
9. Paul di Resta (Force India)
10. Jenson Button (McLaren)

Sieger Australien-GP 2013: Kimi Räikkönen (Lotus)
Weltmeister 2013: Sebastian Vettel (Red Bull Racing)

Das Rätselraten, wer wirklich wie stark ist, wird aber bis zu jenem Moment weitergehen, wenn in Australien am 26. März die Startampel erlischt.

Und genau so soll es auch sein.

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