Max Verstappen: «Schaden am Auto führte zum Dreher»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Max Verstappen sorgte im Australien-GP mit einem Dreher für Unterhaltung

Max Verstappen sorgte im Australien-GP mit einem Dreher für Unterhaltung

Red Bull Racing-Talent Max Verstappen beendete das erste Rennen der Saison auf Position 6, obwohl er vom vierten Startplatz hatte losfahren dürfen. Hinterher erklärte der Niederländer, was alles schief lief.

Wie der spätere Rennsieger Sebastian Vettel durfte auch Max Verstappen den ersten Grand Prix der Saison in Melbourne aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen. Der Red Bull Racing-Star fand sich kurz nach dem Start allerdings auf der fünften Position wieder, denn Haas-Haudegen Kevin Magnussen quetschte sich in der ersten Kurve am RB14 des Niederländers vorbei.

Verstappen klebte in der Folge am Heck des Dänen, fand aber auf der engen Piste keine Weg vorbei und legte schliesslich auch noch einen Dreher hin, der ihn um weitere Positionen zurückwarf. Am Ende kreuzte der 20-Jährige die Ziellinie als Sechster hinter Sieger Vettel, Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen, Daniel Ricciardo und Fernando Alonso.

Nach getaner Arbeit schilderte Max vor laufender Kamera: «Ich kam eigentlich ganz vernünftig weg, aber in der ersten Kurve hatte ich etwas Pech und verlor eine Position. Danach versuchte ich, meinem Vordermann so gut es geht zu folgen, aber ich hatte viele Probleme mit der Balance des Fahrzeugs.»

Und es kam noch schlimmer für den ehrgeizigen Niederländer, der erzählte: «Ich denke, in der vierten oder fünften Runde zog ich mir einen Schaden am Auto zu. Ich bin mir nicht sicher, was das verursacht hat, denn ich hatte keine Berührungen oder wilde Randstein-Ritte hinter mir. Als ich aus dem Cockpit gestiegen bin, konnte ich einen Schaden erkennen, und ich denke, irgendetwas ist weggebrochen. Das müssen wir nun herausfinden.»

Verstappen vermutet, dass sein Dreher in der zehnten Kurve auf den Schaden zurückzuführen ist: «Durch dieses Problem hatte ich sehr starkes Übersteuern in der Kurvenmitte, und wahrscheinlich führte es auch zum Dreher, den ich dann hingelegt habe. Zum Glück habe ich dadurch nicht allzu viele Positionen verloren, so konnte ich mich bis zum Ende wieder zurückkämpfen.»

«Es auf dieser Piste ist immer noch sehr schwierig, einen Gegner zu überholen, vor allem, wenn man wenig Grip hat», klagte der dreifache GP-Sieger, und fügte seufzend an: «Wir waren das ganze Wochenende sehr stark unterwegs, umso bedauerlicher ist es, dass das Feeling während des Rennens durch den Schaden so viel schlechter wurde. Aber wir sind froh, einige Punkte geholt zu haben, und es ist ermutigend, dass wir bei freier Fahrt ein sehr gutes Tempo anschlagen konnten. Jetzt müssen wir nur noch ein gutes Qualifying hinbekommen, dann sollten wir auch im Rennen gut aufgestellt sein.»

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