Max Verstappen: «Brauchen Glück und gute Planung»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

Max Verstappen legte einen verspäteten Start ins zweite GP-Wochenende des Jahres hin. Im ersten Training von Bahrain wurde er von der Technik ausgebremst. Im zweiten war er der Fünftschnellste.

Max Verstappen kam im ersten freien Training zum Bahrain-GP nicht weit. Bereits bei seinem ersten schnellen Versuch wurde er durch ein Elektronikproblem eingebremst. Im Schleichgang schaffte er es bis in die Nähe der Boxengasse, die letzten Meter musste er seinen Dienstwagen schieben. Immerhin wurde er dabei von zwei Streckenposten tatkräftig unterstützt.

Im zweiten Training schaffte Verstappen wie der Tagesschnellste Kimi Räikkönen und Champion Lewis Hamilton 32 Umläufe. Mit 1:30,745 min reihte er sich auf dem fünften Rang der FP2-Zeitenliste ein, und fasste hinterher zusammen: «Natürlich war das nicht der Start, den ich mir gewünscht habe, aber das zweite Training ist ohnehin viel wichtiger, und das lief ganz gut.»

«Klar, zuerst musste ich noch etwas an der Fahrzeug-Balance arbeiten, darauf habe ich mich bei meinen kurzen Ausfahrten konzentriert», räumte der Red Bull Racing-Star ein. «Doch sobald wir die Rennsimulation begonnen haben, fühlte sich das Auto sehr gut an», beteuerte er.

«Ich bin auch mit dem Reifenabbau sehr happy», freute sich der Niederländer, der sich etwas Selbstkritik aber dennoch nicht verkneifen konnte: «Jetzt müssen wir nur noch an unserer Shortrun-Pace arbeiten, denn die Konkurrenz wird auch nicht untätig bleiben und versuchen, bis zum Qualifying noch etwas zu finden.»

«Wir haben im Rennen sicherlich gute Aussichten und ich denke auch, dass man einem Gegner hier etwas besser folgen kann als in Melbourne. Aber der Grossteil des Erfolgs hängt schon von der Strategie ab», weiss der Spross des früheren GP-Piloten Jos Verstappen.

«Im vergangenen Jahr hat das Safety-Car eine grosse Rolle gespielt, da brauchst du natürlich auch etwas Glück, aber wichtig ist wie gesagt auch eine gute Planung», fasste der dreifache GP-Sieger zusammen. Und er erklärte auf die Frage, ob eine 1-Stopp-Strategie möglich wäre: «Ich weiss gar nicht, ob das die schnellste Variante ist, vielleicht ist eine 2-Stopp-Strategie etwas schneller. Das müssen wir noch genauer anschauen.»

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