Williams-Geschäftsführer Adam Parr hält die Wirtschaftslage seines Teams trotz angesagtem RBS-Verlust nicht für erschreckend - er will Schulden abbauen
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Trotz des angekündigten Rückzugs der Royal Bank of Scotland (RBS) als Titelsponsor Ende 2010 sieht sich das Williams-F1-Team in seiner Existenz nicht bedroht. Geschäftsführer Adam Parr: "Ich sehe die Zukunft positiv, auch wenn es momentan schwer fällt."
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Parr beschreibt den Wandel innerhalb der Formel 1 so: "Als ich vor einigen Jahren hin zu kam, sagten einige Teamchefs: Geld spielt keine Rolle. Diese Diskussion haben wir jetzt nicht mehr." Parr räumt ein, Williams habe sich in den vergangenen zwei Jahren höher verschuldet, als es angebracht gewesen wäre, würde aber binnen weiteren zwei Jahren entscheidende Teile seiner Schulden tilgen.
RBS plant indes, 90 Prozent seiner Hospitality-Kosten einzusparen. Dort werden zumeist Partner der RBS-Bank (bzw. anderer Sponsoren) bei Schampus und Shrimps auf den Logenplätzen oberhalb der Boxen gezielt an die Formel 1 herangeführt. Und Geschäfte gemacht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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