Toto Wolff (Mercedes): «Ferrari hat das beste Paket»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Obwohl das Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Valtteri Bottas aus der ersten Reihe in den Ungarn-GP starten wird, warnt Motorsportdirektor Toto Wolff vor der roten Konkurrenz, die direkt dahinter auf ihre Chance lauert.

«Wir hatten mit dem Wetter etwas Glück», erklärte Toto Wolff nach dem verregneten Qualifying auf dem Hungaroring, in dem seine Schützlinge Lewis Hamilton und Valtteri Bottas die erste Startreihe für den zwölften WM-Lauf erobert haben. Der Motorsportdirektor der Silberpfeile gesteht: «Im Trockenen fehlte uns das nötige Tempo, um ganz vorne mitzuspielen.»

Und das lag vor allem am Power-Vorteil, den sich Ferrari in diesem Jahr hart erarbeitet hat. Wolff dazu: «Der Unterschied macht sich immer noch auf den Geraden bemerkbar. Im Vergleich verloren wir im ersten Sektor alleine schon vier Zehntel, und das hat alles mit der Power zu tun. Ich würde sagen, Ferrari hat das bete Gesamtpaket, denn sie haben auch das stärkste Chassis im Feld.»

Dabei soll es aber nicht bleiben, wie der Wiener versprach: «Wir werden nichts unversucht lassen, um das Power-Defizit wieder wettzumachen. Unsere Motoren-Ingenieure arbeiten sehr hart daran, das beste Gesamtpaket hinzubekommen.» Er weiss: «In Ungarn ist das Überholen sehr schwierig, deshalb wird alles davon abhängen, einen guten Start hinzubekommen.»

«Der Weg bis zur ersten Kurve ist sehr lang, deshalb ist jeder Power-Vorteil, den die Konkurrenz hat, eine Bedrohung für uns», warnt Wolff mit Blick aufs Rennen. «Es wäre also sehr positiv, wenn wir die Positionen 1 und 2 halten können.» Deshalb kommt eigentlich nur ein Start auf der weichsten Reifenmischung für die beiden Silberpfeil-Piloten in Frage, schliesslich soll es gemäss Wetterprognose keinen verregneten zwölften WM-Lauf geben.

Auch Hamilton rechnet angesichts der freien Reifenwahl, die auch die Top-10-Starter dank des verregneten Qualifyings ausnahmsweise haben werden, mit den weichsten Slick-Reifen für den ersten Stint. «Der Unterschied zwischen den verschiedenen Reifenmischungen macht sich speziell auf der langen Geraden bemerkbar, deshalb denke ich, dass wir es höchstwahrscheinlich nicht riskieren werden, unsere Positionen durch eine alternative Mischung zu gefährden. Ich denke, wir werden trotz der freien Reifenwahl die Ultrasofts für den Start des Rennens wählen.»

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