Fernando Alonso bestätigt nach 2. Training: «Wir haben nicht viel gelernt»
Fernando Alonso wusste schon vor dem Saisonstart in Australien, dass es nicht einfach werden würde. Immerhin schaffte er im 2. Training 18 Runden. Viel in Erfahrung gebracht hat er dabei aber nicht.
Das Aston Martin Team hatte eine schwierige Vorsaison erlebt und bereits nach dem letzten Testtag in Bahrain angekündigt, dass der Saisonauftakt in Melbourne eine Riesenherausforderung werden würde. Das zeigte sich bereits am Trainingsfreitag. Lance Stroll drehte im ersten Training drei Runden, Fernando Alonso kam gar nicht erst aus der Box. Im zweiten Training schaffte er immerhin 18 Umläufe, das entspricht auf dem 5,278 km langen Albert Park Circuit rund 95 km.
Das war zu wenig, um die umfangreichen Neuerungen am AMR26 zu bewerten, denn das Team hatte nicht nur beim Frontflügel, bei der Frontflügel-Endplatten, bei der Fahrzeugnase und bei der Verkleidung nachgelegt. Auch am Diffusor, den Seitenkästen und am Heckflügel gab es Verbesserungen auszuprobieren. Doch das gelang nicht, wie Alonso hinterher erklärte.
«Um ehrlich zu sein, haben wir nicht viel gelernt. Leider haben uns die Honda-Probleme im ersten und zweiten Training eingebremst und wir konnten nicht so viele Runden drehen, wie wir es wollten. Das war wirklich das Letzte, was wir brauchen konnten, denn wir müssen unseren Wissensrückstand verkleinern und mehr über das Arbeitsfenster des Autos erfahren.»
«Wir haben ein ganz neues Paket dabei, und müssen eigentlich herausfinden, wie wir dieses bestmöglich abstimmen können. Doch da wir nicht genug Runden gedreht haben, ist uns das noch nicht gelungen. Ich hoffe, dass wir ein reibungsloses drittes Training erleben können», fügte der Champion von 2005 und 2006 seufzend an.
Dass Honda zu wenige Batterieeinheiten dabei haben soll, wollte er nicht direkt bestätigen. Aber er betonte: «Ich bin schon etwas enttäuscht, dass wir nicht die nötigen Teile haben, da es nur ein Team ist, das sie ausrüsten. Aber so ist die Situation nun einmal und Fragen dazu kann ich nicht beantworten. Das müssen sie tun.»
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