Robert Kubica: Im Williams wie ein Passagier

Von Agnes Carlier
Formel 1
Robert Kubica

Robert Kubica

Für Robert Kubica gestaltete sich das F1-Comeback bisher schwierig. Der Pole kämpft gegen die offensichtlichen Schwächen seines Williams-Renners und hat dabei alle Hände voll zu tun, wie er beschreibt.

Bereits nach dem verspäteten Start in die Vorsaisontestfahrten von Barcelona war klar, dass Williams keinen leichten Start in die neue Saison erleben würde. Und tatsächlich haben F1-Rookie George Russell und GP-Rückkehrer Robert Kubica derzeit keine Chance, mit dem Rest des Feldes mitzuhalten. Und eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Das Team entdeckte schnell grundlegende Mängel, die nicht gleich aus der Welt geschafft werden können. Die Rede ist von Monaten, die es braucht, um die Schwächen des FW42 auszubügeln.

Und als wäre das nicht schon schlimm genug, mangelte es Williams in Bahrain auch noch an Ersatzteilen. Deshalb sahen sich Kubica und Russell gezwungen, den Randsteinen fern zu bleiben. Erster klagte nach dem Rennen: «In Australien verlor ich Teile, als ich wie jeder andere über die Randsteine gebeteter bin. In Bahrain hielt ich mich von den Kerbs fern, doch im Quali fuhr ich wieder darüber und dabei flog erneut ein Teil ab.»

Deshalb lautete die Devise fürs Rennen: Nur im Notfall über die Randsteine. Das erschwerte dem Polen nicht nur die Arbeit, es beeinflusste natürlich auch die Rundenzeit negativ. «Ich wusste, dass ich im Rennen nur über die Randsteine fahren durfte, wenn es sich nicht vermeiden liess. Durch diese Linienwahl wurden natürlich auch die Reifen stärker beansprucht, was das Ganze noch komplizierter machte», erklärte er.

Was bleibt, ist die Hoffnung auf Besserung. «Ich hoffe, dass wir eines Tages an einem Punkt kommen werden, an dem ich nicht mehr über diese Beschränkungen nachdenken muss. Wenn das Auto stärker ist, werden wir auch näher dran sein und das Ganze macht dann auch mehr Spass. Denn bisher muss ich bei jedem Einlenken aufpassen, dass ich mich nicht drehe. Darauf konzentriert sich alles, das ist der Fahrstil, den ich pflegen muss.»

«Da ist es schwer, von Spass zu sprechen», gesteht der 34-Jährige aus Krakau. «Aber wenigstens ist es eine Erfahrung, und die ersten beiden Rennen haben mir sicherlich einige Antworten und wichtige Erkenntnisse gebracht. Es gab sowohl in Australien als auch in Bahrain positive Aspekte. Aber wie gesagt, wir müssen herausfinden, was genau los ist, denn mir bleibt derzeit kein Spielraum beim Fahren, ich bin dann wie ein Passagier.»

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