Daniel Ricciardo: «Dort brauchst du richtige Eier»

Von Mathias Brunner
Formel 1

​Die Formel 1 kehrt 2020 auf die niederländische Rennstrecke Zandvoort zurück. Nicht alle GP-Piloten sind begeistert, aber Daniel Ricciardo freut sich: «In Zandvoort brauchst du richtige Eier.»

Max Verstappen ist nicht der einzige Formel-1-Fahrer, der sich auf den Grossen Preis der Niederlande 2020 in Zandvoort freut. Zahlreiche GP-Piloten kennen den Kurs in den Dünen an der Nordsee aus verschiedenen Nachwuchskategorien und können es nicht erwarten, dort mit einem Formel-1-Boliden zu fahren. Im Rahmen des Spanien-GP hat Renault-Fahrer Daniel Ricciardo festgehalten: «In Zandvoort brauchst du richtige Eier. Die Strecke ist alte Schule, mit richtig schnellen Bögen, aus Fahrerperspektive hervorragend.»

Der Australier schränkt ein: «Die Bahn ist gemessen an anderen Strecken recht schmal, ich glaube nicht, dass sie Überholmanöver begünstigt. Mit unseren gegenwärtigen Autos wird es nicht leicht sein, einem Gegner einzuheizen. Das Rennen könnte ein wenig zur Prozession werden. Alles Andere ist sehr cool.»

Der Franzose Pierre Gasly meint: «Ich bin dort nur einmal angetreten und fand es ein tüchtiges Stück Arbeit. Die Bahn ist ziemlich eng, mit den Formel-1-Rennern wird das nicht ganz einfach.»

Mercedes-Junior George Russell findet: «Das ist eine Rennstrecke mit viel Charakter. Wenn ich eine Bestenliste der Pisten aufstellen müsste, wäre Zandvoort bei mir unter den ersten Fünf. Was ich mir wünsche – dass die heutigen Kiesbetten nicht durch Asphaltflächen ersetzt werden. Mir ist schon klar, dass Sicherheit vorgehen muss. Aber mir wäre lieber, wir hätten abseits der schwierigsten Kurven Kies. Denn dann wird ein Fehler auch richtig bestraft, so wie es sein sollte.»

Nico Hülkenberg sagt: «Ich bin einige Male in Zandvoort gefahren, in der Formel BMW, in der Formel 3, in der A1-Meisterschaft. Ich habe schöne Erinnerungen. Ich finde die Piste wunderschön gelegen und interessant. Die niederländischen Fans wissen, wie man Feste feiert. Aber schon in der Formel 3 war das Überholen so gut wie unmöglich. So sehr ich die Piste mag, das Layout erzeugt leider keine guten Rennen.»

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