Sebastian Vettel: Rücktritt 2021 von Regeln abhängig

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel 2007 in Indianapolis mit dem BMW-Sauber

Sebastian Vettel 2007 in Indianapolis mit dem BMW-Sauber

​Ferrari-Star Sebastian Vettel bestätigt in Silverstone: Die Entscheidung, ob er über 2020 hinaus Formel 1 fahren wird, die ist auch vom neuen Reglement für die Saison 2021 abhängig.

Die Fahrer wollen sich endlich mehr einbringen, was das Formel-1-Reglement angeht. Einige Piloten haben an einer Sitzung in Paris teilgenommen, bei welcher FIA-Chef Jean Todt und Formel-1-Sportchef Ross Brawn klargemacht worden ist, was die Rennfahrer von ihren Geräten erwarten. Wir erhalten ab 2021 ein neues Reglement, die Piloten wünschen sich dabei hochagile Renner, mit welchen sie den Fans eine gute Show bieten können.

Für Sebastian Vettel hat das Reglement 2021 auch damit zu tun, wie es mit ihm in der Königsklasse weitergeht. Vettel ist nun 32 Jahre alt. Seb in Silverstone: «Natürlich werde ich mir genau ansehen, wie das künftige Reglement aussieht. Ich will sagen können – das sind tolle Rennwagen, wir haben eine aufregende Formel 1.»

«Ich finde es gut, dass wir endlich um unsere Meinung gebeten worden sind, und wir werden auch weiterhin sagen, was Sache ist. Hoffentlich finden wir Mittel und Wege, um eine Formel 1 zu erzeugen, in welcher wir Rad an Rad kämpfen können und in welcher wir alles aus uns herausholen müssen. Dann bleibt die Formel 1 auch eine Herausforderung.»

Wie schneidet der Ferrari von 2019 mit jenem BMW-Sauber ab, mit welchem der blutjunge Vettel 2007 ausrückte? «Was High-Speed-Passagen angeht, so ist die gegenwärtige Formel 1 das Nonplusultra. Aber bei niedrigen Geschwindigkeiten? Ich will nicht behaupten, dass die 2019er Autos unterste Schublade sind, aber Fakt ist – diese Autos sind einfach viel zu schwer. Und so sollte es nicht sein.»

«Als ich in die Formel 1 kam, waren die Autos in jedem Geschwindigkeitsbereich der Hammer. Die Rennen waren echte Sprints. Das war fabelhaft, denn du musstest jede Runde fahren wie im Qualifying. Heute müssen wir mit unseren Reifen viel zu viel haushalten.»

«Mir ist schon klar, dass ein gewisses Mass an Zurückhaltung immer gefragt sein wird. Formel 1, das ist ja nicht nur geschickt lenken und tüchtig Gasgeben, das ist auch Köpfchen, das ist Rennintelligenz, das bedeutet, mit deinen Möglichkeiten geschickt umgehen. Aber letztlich sollte es darum gehen, so schnell als möglich ins Ziel zu kommen und dass am Ende der schnellste Mann gewinnt und nicht jener Pilot, der am materialschonendsten gefahren ist.»


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