Vettel zu Crash Verstappen: «Geht auf meine Kappe»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel rauschte Max Verstappen in der 38. Runde des Silverstone-GP ins Heck. Anschließend redete der Deutsche nicht lange um den heißen Brei herum.

Sebastian Vettel wusste, wo er hin musste. Deshalb verlor der Ferrari-Star auch keine Zeit. Noch mit dem Helm auf dem Kopf ging er zu Max Verstappen, der noch in seinem Red-Bull-Renner saß.

Ein kurzes Gespräch, ein Handshake, und der Vorfall aus der 38. Runde des Silverstone-GP war geklärt: Vettel entschuldigte sich für den Zwischenfall.

«Das geht auf meine Kappe», räumte Vettel ein, der vor der letzten Schikane Verstappen beim Kampf um Platz drei ins Auto gerauscht war. Beide landeten im Kiesbett, konnten aber weiterfahren.

Vettel bekam eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt und wurde 16., Verstappen holte als Fünfter immerhin noch zehn Punkte.

Vettel erklärt den Crash so: «Ich dachte, ich hätte eine Chance auf der Innenseite. Es sah aus, als würde er nochmals nach rechts zucken und sich eine Lücke auftun. Dann ist die Lücke aber wieder zugegangen und dann war ich zu dicht dahinter und zu spät und konnte die Kollision nicht mehr vermeiden.»

Als «doof» bezeichnete er den Crash. «Natürlich bin ich nicht zufrieden, die Rennpace war in Ordnung und es war auch die richtige Entscheidung, länger draußen zu bleiben», sagte Vettel.

Er hatte vom Einsatz des Safety Car profitiert, konnte seinen Stopp währenddessen absolvieren und war danach Dritter. Was ihm aber letztendlich nichts brachte. Und auch ohne Zwsichenfall wohl nicht gebracht hätte, zumindest für das Podium.

Denn: «Red Bull war schneller, Max auch. Als er mich überholt hatte, dachte ich, er sei durch. Dann machte er aber einen kleinen Fehler und ich dachte, ich hätte eine Chance gehabt, zurückzukommen. Mehr als der vierte Platz wäre aber wohl eh nicht möglich gewesen.»


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