Herlings (Honda) und Gajser (Yamaha): Training mit Sparring-Partner
Die beiden MXGP-Motoross-Stars Jeffrey Herlings und Tim Gajser behelfen sich in der entscheidenden Phase der Vorbereitung nach der Absage von Hawkstone Park mit privaten Sparring-Partnern.
Die mit großer Spannung erwartete neue Saison in der Motocross-WM startet am 8. März in Patagonien in Argentinien, wo eine ganz neue Piste in Bariloche am Fuße eines bekannten Skiberges eingeweiht wird. Die meisten europäischen Fahrer haben zuletzt Vorbereitungs-Events wie in Mantua in Italien und im französischen Somieres bestritten. Fakt ist: Durch den witterungsbedingten Ausfall des britischen Klassikers von Hawkstone Park mussten mehrere Top-Asse ihren Vorbereitungsplan aber umdisponieren.
Betroffen von der Absage war auch Honda-Neuling Jeffrey Herlings, der mit der Honda im Kalenderjahr 2026 bislang erst einen einzigen Renn-Auftritt in Mantua absolviert hat. Um weiter nützlich trainieren zu können, hat sich der fünffache Weltmeister in Spanien im Camp von Ex-GP-Ass Jose Antonio Butron niedergelassen, der sich in der abgelaufenen Saison seinen 17. nationalen Titel gesichert hat.
Zuletzt übten Herlings und Butron gemeinsam auf dem Circuito de Guadaira in der Nähe von Sevilla. Auch der britische Routinier und Herlings-Freund Tommy Searle (Triumph) war in Spanien einmal mit dabei auf der Piste. Searle hatte zudem britische Nachwuchs-Schützlinge im Schlepptau. Am kommenden Wochenende startet Herlings in Lierop, er soll dort auch gegen Romain Febvre und Kay de Wolf antreten.
Herlings: «Die Honda ist auch großartig»
In einem lockeren YouTube-Video in Spanien gestand Herlings unter anderem: «Beides sind tolle Firmen, KTM war vielleicht etwas strenger. Ich habe nie etwas Böses gesagt, aber sie hätten schon was tun können. Die KTM war ein großartiges Bike, die Honda ist auch großartig – es ist einfach nur anders. Es sind einfach ziemlich verschiedene Motorräder. Wir haben zuletzt fünf Tage die Woche trainiert – und ich bin da jeweils eineinhalb bis zwei Stunden gefahren.»
Yamaha-MXGP-Neuzugang Tim Gajser zeigte in Mantua eine starke Leistung – er musste zuletzt aber einige Tage warten, ehe er in seiner slowenischen Heimat auf seiner privaten Rennstrecke «TIGA243 Land» wieder im Renntempo üben konnte. Dort – im Südwesten von Marburg – lag Mitte Februar noch Schnee. Um die fehlende Rennpraxis zu kompensieren, hat der fünffache Weltmeister kurzfristig seinen Kumpel und MXoN-Mitstreiter Jaka Peklaj (Husqvarna) eingeladen.
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