Fahrer-Duelle 2019: Überflieger und Sorgenkinder

Von Mathias Brunner
Formel 1
Die GP-Piloten beim Saisonbeginn in Australien

Die GP-Piloten beim Saisonbeginn in Australien

​Alles ändert sich, aber es gibt Faustregeln, die stehen noch voll im Saft, auch wenn sie alt sind: Der erste Gegner ist der Stallgefährte. Wir ziehen zur Sommerpause der Formel 1 eine Zwischenbilanz.

Die Formel 1 unterliegt ständigem Wandel, aber gewisse Dinge ändern sich nie: Wer sich in der Königsklasse behaupten will, muss durch überragende Leistungen auf sich aufmerksam machen. Abgesehen von den Piloten der drei Top-Teams hat jedoch kein Pilot das richtige Werkzeug, um in der Königsklasse zu siegen. Für die Fahrer jener sieben Grand-Prix-Teams geht es darum, den aufsässigsten aller Gegner zu schlagen, den Feind im eigenen Lager, seinen Stallgefährten. Nur wer regelmässig seinem Teamgefährten auf die Hucke gibt, hält sich im Gespräch.

Zur Sommerpause 2019 wollten wir wissen: Wo stehen die 20 Formel-1-Fahrer, die wir im Einsatz gesehen habe? Wer gehört zur Abteilung Überflieger, wer in die Kategorie Sorgenkinder?

Wir haben dazu nicht nur die Quali-Duelle der 12 GP-Wochenenden herangezogen, sondern auch die Leistungen der Fahrer im Rennen verglichen. Allerdings haben wir dabei nur jene Grands Prix eingerechnet, in welchen beide Piloten die Zielflagge gesehen haben (zum Teil gelten Fahrer als gewertet, wenn sie zwar keine karierte Flagge gekreuzt, aber eine gewisse Anzahl Runden absolviert haben). Wir lassen bei diesem Vergleich also die Ausfälle aussen vor.

Natürlich verzerren Ausfälle das Bild. Klar gibt es Rennen, in welchen ein Pilot ohne Verschulden von einem übermütigen Rivalen von der Bahn geräumt worden ist und so ein gutes Ergebnis verpasst hat. «Aber Glück und Pech gleichen sich im Laufe einer Saison aus», pflegt Ferrari-Star Sebastian Vettel zu sagen.

Mercedes
Lewis Hamilton – Valtteri Bottas
Abschlusstrainings 7:5
Rennen 8:3
Punkte 250:188
Siege 8:2
Podestplatzierungen 10:9
Top-10-Platzierungen 12:11
Beste Rennrunden 2:2

Ferrari
Sebastian Vettel – Charles Leclerc
Abschlusstrainings 6:6
Rennen 6:4
Punkte 156:132
Siege 0:0
Podestplatzierungen 6:5
Top-10-Platzierungen 11:10
Beste Rennrunden 1:2

Red Bull Racing
Max Verstappen – Pierre Gasly
Abschlusstrainings 11:1
Rennen 9:1
Punkte 181:63
Siege 2:0
Podestplatzierungen 5:0
Top-10-Platzierungen 12:9
Beste Rennrunden 3:2

McLaren
Carlos Sainz – Lando Norris
Abschlusstrainings 4:8
Rennen 4:1
Punkte 58:24
Siege 0:0
Podestplatzierungen 0:0
Top-10-Platzierungen 8:5
Beste Rennrunden 0:0

Toro Rosso
Daniil Kvyat – Alexander Albon
Abschlusstrainings 6:6
Rennen 6:3
Punkte 27:16
Siege 0:0
Podestplatzierungen 1:0
Top-10-Platzierungen 6:5
Beste Rennrunden 0:0

Renault
Daniel Ricciardo – Nico Hülkenberg
Abschlusstrainings 8:4
Rennen 5:2
Punkte 22:17
Siege 0:0
Podestplatzierungen 0:0
Top-10-Platzierungen 4:4
Beste Rennrunden 0:0

Alfa Romeo-Sauber
Kimi Räikkönen – Antonio Giovinazzi
Abschlusstrainings 8:4
Rennen 10:1
Punkte 31:1
Siege 0:0
Podestplatzierungen 0:0
Top-10-Platzierungen 8:1
Beste Rennrunden 0:0

Racing Point
Sergio Pérez – Lance Stroll
Abschlusstrainings 11:1
Rennen 7:3
Punkte 13:18
Siege 0:0
Podestplatzierungen 0:0
Top-10-Platzierungen 3:4
Beste Rennrunden 0:0

Haas
Kevin Magnussen – Romain Grosjean
Abschlusstrainings 7:5
Rennen 1:5
Punkte 18:8
Siege 0:0
Podestplatzierungen 0:0
Top-10-Platzierungen 3:3
Beste Rennrunden 0:0

Williams
Robert Kubica – George Russell
Abschlusstrainings 0:12
Rennen 1:11
Punkte 1:0
Siege 0:0
Podestplatzierungen 0:0
Top-10-Platzierungen 1:0
Beste Rennrunden 0:0

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