Lewis Hamilton (Ferrari): Die Entscheidung fiel an Weihnachten!
In Shanghai fuhr Lewis Hamilton auf sein erstes Grand-Prix-Podium mit Ferrari. Der Brite verriet, welche Entscheidungen in der Winterpause und ausgerechnet an Weihnachten ihn in die Top-3 brachten.
Lewis Hamilton ist zurück auf dem Treppchen! Erstmals seit Las Vegas 2024 stand der Brite am Sonntag wieder auf einem Formel-1-Podium (Sprints zählen nicht in die GP-Statistik) – und erstmals in Ferrari-Rot. Nach einem Jahr Flaute jetzt das Hamilton-Comeback beim Champagnerspritzen. Dank eines starken Ferraris – und einer intensiven persönlichen Vorbereitung im Winter.
Lewis Hamilton: Härtestes Training, das er je hatte
Hamilton ist überzeugt: «Ich habe definitiv das Gefühl, wieder in Bestform zu sein, sowohl mental als auch körperlich. Ich glaube aber immer noch, dass es Raum für Verbesserungen gibt. Das Training in diesem Winter war das härteste und intensivste, das ich je hatte, und das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass ich älter werde. Die Erholung dauert länger.» Hamilton wurde im Winter 41 Jahre alt.
Der siebenfache Weltmeister: «Aber ich habe es geschafft, alle Werkzeuge zusammenzubringen. Ich habe einen großartigen Trainer, mit dem ich schon früher zusammengearbeitet habe, aber seit Weihnachten arbeiten wir wieder zusammen. Dann die Zeit in der Fabrik, natürlich mit einem neuen Renningenieur, und das war natürlich auch ein echter Schub. Die Stimmung im Team ist großartig.»
Hamilton verriet: «Ich habe an Weihnachten entschieden, wie ich diese Saison angehen werde. Ich habe festgelegt, wie ich mental vorgehen werde, und daran werde ich weiter feilen. Ich glaube, es ist noch mehr drin. Ich denke, ich kann noch mehr Leistung aus diesem Auto herausholen. Ich lerne immer noch dazu, besonders was den Einsatz angeht und so weiter.»
Erst nach Maranello, dann nach Suzuka
Der Brite: «Dann, im Rückblick auf die zweite Hälfte des letzten Jahres, habe ich mich intensiv mit den Ingenieuren ausgetauscht und mit ihnen darüber gesprochen, was ich mir von einem Auto wünsche.» An der Entwicklung des Vorjahres-Ferrari war Hamilton nicht beteiligt, am 2026er-Auto schon. «Zu sehen, dass sie mir zugehört und einige der Dinge, um die ich gebeten hatte, am Auto umgesetzt haben, macht mich unglaublich dankbar dafür, dass sie in dieser Hinsicht auf mich eingegangen sind. Man fühlt sich dadurch einfach mehr mit allen verbunden, weil man in die gleiche Richtung geht. Ich freue mich also darauf, nächste Woche nach Maranello zurückzukehren und alle wiederzusehen.» Vor dem GP von Japan in knapp zwei Wochen steht also Arbeit in der Fabrik in Italien an.
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