Sebastian Vettel über Auto 2021: Lob und Kritik

Von Mathias Brunner
Formel 1

​Das Auto der Generation 2021 macht einen durchdachten Eindruck. Aber für Ferrari-Star Sebastian Vettel reicht das nicht. Der vierfache Formel-1-Weltmeister erkennt durchaus auch Anlass für Kritik.

Die Formel-1-Fahrer sind nicht alle hin und weg über das Konzept der 2021er Rennwagen. Ferrari-Star Sebastian Vettel sagt: «Wir wollten mit diesen Autos einen Schritt nach vorne machen. Jetzt haben wir mal einen Vorgeschmack erhalten. Viele haben auf diesen Tag gewartet. Nun müssen wir uns hinsetzen und in Ruhe darüber nachdenken, was dies alles für uns bedeutet.»

«Auf dem Papier sind viele Ideen fabelhaft. Ich schätze, in den kommenden Wochen wird ein wenig klarer, was da alles auf uns zukommt. Ungeachtet dessen, wie die Autos aussehen – wenn dadurch der Sport besser wird, dann ist das im Sinne der Fahrer.»

«Ich finde, unsere Autos sind seit 2017 viel spektakulärer geworden. Davor waren sie ziemlich lahm. Wir waren zwar auf den Geraden sehr schnell, aber für uns Fahrer war das wenig aufregend, weil wir in den Kurven nicht schnell genug waren. Gemessen an der Zeit, als ich in die Formel 1 kam, waren sie viel langsamer.»

«Wo wir uns hingegen meiner Meinung nach in die falsche Richtung bewegen, das ist beim Gewicht. Diese Autos sind viel zu schwer, und für 2021 werden sie erneut schwerer. Mir ist klar, dass ein Teil davon auf die erhöhte Sicherheit der Überlebenszelle zurückgeht. Das findet jeder gut. Und der Motor ist halt sehr schwer.»

«Für mich ist dies der grösste Unterschied zur Formel 1 von früher, vor zehn oder vor zwanzig Jahren.

Auf die Frage, was er denn gerne hätte bei einem neuen Reglement, lacht Vettel: «Einen anderen Motor.»

Sebastian weiter: «Unterm Strich ist es aber so – es spielt keine so grosse Rolle, wie diese Autos aussehen, wenn wir damit einem Gegner besser folgen können, dann wäre das ein grosser Erfolg. Ob dem wirklich so ist, wird die Zeit zeigen.»


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