Daniel Ricciardo: «Habe alles aus dem Auto geholt»

Von Otto Zuber
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Renault-Star Daniel Ricciardo drehte im Qualifying auf dem Circuit of the Americas die neuntschnellste Runde. Obwohl er deutlich langsamer als Polesetter Valtteri Bottas blieb, war er damit zufrieden.

«Manchmal ist es frustrierend, denn eine Zehntel kann drei oder vier Positionen ausmachen. Es ist ein echter Kampf», erklärte Daniel Ricciardo mit Blick auf den Mittelfeld-Fight. Im Qualifying von Austin waren es aber deutlich mehr Zehntel, die dem Renault-Werksfahrer fehlten: Auf den achtplatzierten McLaren-Rookie Lando Norris fehlten bereits knapp drei Zehntel, von der Pole-Zeit war er nahezu 1,5 Sekunden entfernt.

Trotzdem zog der Australier nach dem Abschlusstraining ein positives Fazit. «In den vergangenen Wochen hatten wir es im Qualifying jeweils schwierig, und ich war nicht allzu glücklich mit meiner eigenen Performance, aber diesmal lief es sehr viel besser», freute sich Ricciardo, der überzeugt ist: «Ich habe mehr oder weniger alles aus dem Auto kitzeln können.»

Der 30-Jährige wagte für den drittletzten WM-Lauf auch eine Kampfansage: «Ich werde es morgen einfach versuchen, ich werde meine Ellenbogen ausfahren und nach vorne stürmen. Ich starte auf den weichen Reifen, was vielleicht nicht die beste Wahl für den Start des Rennens ist, aber das lässt sich auch nicht ändern. Ich stehe auf der sauberen Seite der Startaufstellung, und ich werde versuchen, einige Positionen zu gewinnen.»

Ricciardos Teamkollege Nico Hülkenberg verpasste den Q3-Einzug um nur eine Zehntel, weshalb er das Rennen von Startplatz 11 in Angriff nehmen wird. «Diesmal hat es nicht ganz für die Top-10 gereicht», stellte der Deutsche trocken fest, und fügte an: «Mir fehlte etwas Tempo, ich konnte die letzte Zehntel nicht herausquetschen, auch wenn ich zufrieden war mit meinen Runden. Ich denke auch, dass der elfte Startplatz angesichts der freien Reifenwahl nicht schlecht ist, wir sind bei der Strategie etwas freier als die Fahrer vor mir, was ein Vorteil sein kann. Ich bin auf jeden Fall bereit, mich morgen in den Kampf zu stürzen.»

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